dop|pelt

Fabian Wolter: Ecce Homo, 2020.

Fabian Wolter: Ecce Homo, 2020.

Ayla Buchholz: hey, Filmstills, 2020.

Ayla Buchholz: hey, Filmstills, 2020.

Hannah Braue: Suche nach Trude, 2020.

Hannah Braue: Suche nach Trude, 2020.

Killa Schütze: When The Moon Passes Directly Behind The Earth, 2021.

Killa Schütze: When The Moon Passes Directly Behind The Earth, 2021.

Simon Baptist: Baron Still Life No. 8, 2020.

Simon Baptist: Baron Still Life No. 8, 2020.

Katharina Ley: Ohne Titel (Selbst mit Schleifpapier), 2020.

Katharina Ley: Ohne Titel (Selbst mit Schleifpapier), 2020.

Marie Dzingel: Weisst du?, 2021.

Marie Dzingel: Weisst du?, 2021.

René Omenzetter: Lost & Found, 2020.

René Omenzetter: Lost & Found, 2020.

Sora Park: Ohne Titel, 2020.

Sora Park: Ohne Titel, 2020.

3.7.2021

Neun Studierende des B.A. Fotografie stellen in diesem Jahr im Rahmen des f² Fotofestival in Dortmund aus. Unter dem Titel »dop|pelt« sind in der STREET//ART GALLERY Arbeiten von Simon Baptist, Hannah Braue, Ayla Buchholz, Marie Dzingel, Katharina Ley, René Omenzetter, Sora Park, Killa Schütze und Fabian Wolter zu sehen.
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Seit ihrer Erfindung übt die Fotografie einen ungebrochen großen Einfluss auf die bildliche Darstellung des Menschen aus. Der fotografierte Mensch ist aus unserer Alltagskultur nicht mehr wegzudenken. Was aber zeigt sich in diesen Bildern? Stehen sie wirklich für repräsentierte Identitäten? Oder sehen wir in ihnen eher fiktive Persönlichkeiten? Das diesjährige Festivalthema »Identität« fordert regelrecht dazu auf, diesen auf seine gültige Normen hin zu beleuchten. Ausgehend von der Frage, ob Fotografie die Komplexität des Themas widerspiegeln kann, sind die Arbeiten der Studierenden geprägt von einem experimentierfreudigen Nachdenken über fotografische Praktiken und Wirkungsweisen. Es geht nicht so sehr um die Frage, ob und wie das Medium Einblicke in Charaktere geben kann. Vielmehr soll es darum gehen, die subjektiven Anteile des realen und fiktiven Menschenbilds herauszuschälen.
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In diesem Sommer findet das f² Fotofestival vom 17. bis zum 27. Juli bereits zum dritten Mal statt. Es steht für zeitgenössische Positionen und Tendenzen der Fotografie und zeigt ausgewählte, engagierte Abbildungen aus der ganzen Welt. Das Festival ist monothematisch angelegt und bietet mit seinen Ausstellungen unterschiedliche Perspektiven und kritische Einblicke in aktuelle Themen und Fragestellungen, sodass es auch einen bildungspolitischen Auftrag erfüllt. Ergänzt durch ein Rahmenprogramm, bietet das Festival eine Plattform für neue Talente und schafft zugleich eine Verbindung zwischen Fotograf*innen, Kurator*innen, Medien und Publikum, wie sie im Alltag nicht möglich ist. Beteiligt sind zahlreiche Ausstellungshäuser, Ausbildungsstätten, Hochschulen und Verbände aus der Region Ruhrgebiet. Parallel stattfindende Vorträge, Workshops und Diskussionsveranstaltungen bieten Inspiration und Austausch.
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Zu sehen ist die Ausstellung »dop|pelt« vom 19. Juni bis zum 3. Juli 2021 in der STREET//ART GALLERY, Rheinische Straße 16 in Dortmund. Geöffnet ist die Galerie dienstags bis freitags von 15 bis 18 Uhr und am Wochenende von 11 bis 18 Uhr.