Promotion


 

Die wissenschaftliche Forschung zu Theorie und Geschichte der Fotografie besitzt eine inzwischen nach vielen Jahrzehnten zählende Tradition. Disziplinär verankert ist sie mit je sehr eigener Ausprägung in einer Vielzahl akademischer Fächer: unter anderem in der Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Philosophie, Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Soziologie oder auch Ethnologie.

An der Folkwang Universität der Künste besteht die Möglichkeit, aufbauend auf einem wissenschaftlichen Abschluss in einer geistes- oder sozialwissenschaftlichen Disziplin (Magister artium, Master of Arts, Diplom) eine wissenschaftliche Dissertation anzufertigen, die dem Erwerb eines Dr. phil. mit der inhaltlichen Spezialisierung zu Theorie und Geschichte der Fotografie dient. In den Blick gelangen kann hierbei das gesamte Spektrum theoretisch wie historisch ausgerichteter Fragestellungen zur Fotografie und den sie betreffenden Problemkreisen.

Zur intensiven Diskussion der aktuellen Dissertationsprojekte wird in jedem Semester – stets im Januar sowie im Juli – ein mehrtägiges Forschungskolloquium veranstaltet, das sich an die Doktorand*innen der Folkwang Universität richtet. Darüber hinaus steht es aber auch jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern offen, die an anderen Hochschulen ihre Forschungsprojekte zu Theorie und Geschichte der Fotografie verfolgen.

Darüber hinaus nimmt am Forschungskolloquium stets eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler teil, die unsere Diskussionen um eine internationale Perspektive erweitern. Bislang zu Gast waren: Martina Baleva (Universität Innsbruck, Österreich), Luke Gartlan (University of St Andrews, Großbritannien), Carolin Görgen (Sorbonne Université, Paris, Frankreich), Christian Joschke (Beaux, Paris, Frankreich), Sabine Kriebel (University College, Cork, Irland), Olivier Lugon (Université de Lausanne, Schweiz), Megan R. Luke (University of Southern California, Los Angeles, USA), Elizabeth Otto (University of Buffalo, The State University of New York, USA), Alexander Streitberger (Université catholique de Louvain, Belgien), Kelley Wilder (De Montfort University, Leicester, Großbritannien), Kathrin Yacavone (University of Nottingham, Großbritannien) und Andrés Mario Zervigón (Rutgers University, New Brunswick, USA).

Die aktuell gültige Promotionsordnung (Nr. 532 vom 13. April 2026) findet sich hier.