Fotografie und zeitbasierte Medien

Franziska Götzen: crawl, 2020. Video (Still).

Franziska Götzen: crawl, 2020. Video (Still).

Eleonora Arnold & Wiebke Meischner: Karaoke Stock Video presents..., 2020. Videoinstallation (Still).

Eleonora Arnold & Wiebke Meischner: Karaoke Stock Video presents..., 2020. Videoinstallation (Still).

Hendrik Hinkelmann: ohne Titel, 2020. Video (Still).

Hendrik Hinkelmann: ohne Titel, 2020. Video (Still).

Hendrik Hinkelmann: ohne Titel, 2020. Video (Still).

Hendrik Hinkelmann: ohne Titel, 2020. Video (Still).

Cathleen Kayser: ohne Titel, 2020. Video-Loop (Still), 2:09 min.

Cathleen Kayser: ohne Titel, 2020. Video-Loop (Still), 2:09 min.

Cathleen Kayser: ohne Titel, 2020. Video-Loop (Still), 2:09 min.

Cathleen Kayser: ohne Titel, 2020. Video-Loop (Still), 2:09 min.

Cathleen Kayser: ohne Titel, 2020. Video-Loop (Still), 2:09 min.

Cathleen Kayser: ohne Titel, 2020. Video-Loop (Still), 2:09 min.

Eleonora Arnold: Raum, 2019. Video (Still).

Eleonora Arnold: Raum, 2019. Video (Still).

Franziska Götzen: un chien andalou bearbeitet, 2020. Video (Still).

Franziska Götzen: un chien andalou bearbeitet, 2020. Video (Still).

Franziska Götzen: cloth, 2020. Video (Still).

Franziska Götzen: cloth, 2020. Video (Still).

Zeitbasierte Medien sind Medien, die mit Zeit arbeiten, Zeit gestalten und Zeit beanspruchen. Zu ihnen gehören sehr verschiedene künstlerische Medien und Genres, zum Beispiel Musik, Sprache und Performances. Im Fokus des Lehrgebiets am Fachbereich Gestaltung steht jedoch die Auseinandersetzung mit dem fotografisch basierten Bewegtbild. Daher bildet der fotokünstlerische Umgang mit Zeit den Schwerpunkt unserer Diskussionen, Screenings und Exkursionen.

Bewegtbildtechnologien sind noch relativ jung. Von Anfang an befanden sie sich vor allem in kommerziellen Händen. Sie verfügten über ausreichende finanzielle Mittel, um die enormen Produktionskosten zu stemmen. Während jedoch konventionelles, handlungsorientiertes Erzählen die gängige Form des Kinos geworden ist und sich mit ihr eine Standardgrammatik des filmischen Zeigen etabliert hat, wird von den Teilnehmer*innen der Seminars erwartet, eben diesen Standard zu hinterfragen und neue Strukturen für ihre eigenen Arbeiten zu entwickeln.

Gerade in jüngerer Zeit haben sich die Produktionsbedingungen für zeitbasierte Medien grundlegend geändert: Dank neuer Produktionstechnologien und Verbreitungsplattformen verfügen Filmemacher*innen für ihre eigenen Arbeiten über viel größere Freiheit. Diese experimentell zur erobern und immer wieder neu auf die Probe zum stellen, ist das wesentliche Anliegen des Lehrgebiets.