News

Folkwang Photo Talks im Sommersemester 2026

Unsere Vortragsreihe der Folkwang Photo Talks setzen wir im Sommersemester 2026 mit diesen drei Gästen fort:

28.4.2026
Theopisti Stylianou-Lambert (Linköping/Nicosia)

18.6.2026
Johanna Spanke (Hamburg)

14.7.2026
Christian Joschke (Paris)

Der erste Vortrag wird digital stattfinden und auf Zoom übertragen werden, der zweite bei uns im Quartier Nord und der dritte hybrid. Wie stets publizieren wir hier auf unserer Website etwa einen Monat vor dem Vortrag eine ausführliche Ankündigung mit Vortragsabstract und biografischen Informationen zu unseren Gästen. Alle Interessierten innerhalb wie außerhalb der Folkwang Universität der Künste sind herzlich willkommen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine vollständige Liste aller bisher ausgerichteten Talks findet sich hier. Ausgewählte Vorträge sind in der Reihe seeing by ear des Zentrums für Fotografie Essen abrufbar.

 

 

Jetzt bewerben!

Dich fasziniert die Auseinandersetzung mit einem Bildmedium, das wie kein zweites unseren Alltag prägt? Wir teilen diese Leidenschaft und freuen uns über deine Bewerbung!

Die Folkwang Universität der Künste in Essen ist die einzige Hochschule im deutschsprachigen Raum, an der die künstlerische und wissenschaftliche Beschäftigung mit der Fotografie in eigenen Studiengängen unterrichtet wird.

Die Studienplätze in den drei Studiengängen Fotografie (Bachelor of Arts), Photography Studies and Practice (Master of Arts) und Photography Studies and Research (Master of Arts) werden einmal jährlich ausgeschrieben und durch ein Aufnahmeverfahren vergeben, die stets im Frühjahr stattfinden. Die Bewerbungsfrist für die beiden künstlerischen Studiengänge (BA und MA) ist Mitte März, für den wissenschaftlichen Studiengang Ende Mai. Studienbeginn ist das kommende Wintersemester.

Vor einer Bewerbung empfehlen wir, für eine allgemeine Studienberatung und eine Mappenberatung zu den Lehrenden der Fachgruppe Kontakt aufzunehmen. Gerne beantworten wir alle Fragen! Ein Besuch auf der Zeche Zollverein im Quartier Nord ist jederzeit möglich!

Ganz besonders lohnt sich ein Besuch während des Studieninfo-Tags (Mitte Januar), während unserer jährlichen Ausstellungen »Stopover« im SANAA-Gebäude und »Photography Masters« im Museum Folkwang (beide ab Ende Januar) während unseres Rundgangs (Mitte Juli) und während der großen Absolventenausstellung »Finale« (Ende September).

Alle Informationen zu den Anforderungen in den Bewerbungsverfahren und ihrem Verlauf, zu den Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern sowie zu den genauen Terminen finden sich hier zusammengefasst.

n+1. Mehr als ein Bild

Sara Cwynar, Scroll 1, 2020 (Standbild), aus der Serie Marilyn, © Sara Cwynar, Image Courtesy Sara Cwynar und Cooper Cole, Toronto.

Bereits zum zweiten Mal nach 2022 haben wir die große Freude, in der Kunststiftung DZ BANK in Frankfurt am Main eine Ausstellung zu realisieren. Unter dem Titel »n+1. Mehr als ein Bild« haben Studierende des M.A. Photography Studies and Research, dem Master für Theorie und Geschichte der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste, im Wintersemester 2025/2026 gemeinsan mit Christina Leber, der künstlerischen Leiterin der Kunststiftung, und Steffen Siegel an dieser Ausstellung gearbeitet.

Gestapelt, gereiht, geschichtet: Das Serielle erscheint in der Kunst der Gegenwart in großer Vielfalt. Die Formel »n+1« drückt eine von Kunstschaffenden immer wieder verwendete Vielzahl von Einzelteilen aus, die sie zu einem Kunstwerk zusammenfügen. Oftmals existieren diese mehrteiligen Arbeiten in verschiedenen Versionen oder es werden ihnen weitere Teile zugeordnet, so dass ihre Kombinationen je unterschiedliche Wirkungen hervorbringen können. Dabei ergibt sich ein breites Spektrum von Gestaltungsformen, wie serielle Kunstwerke fruchtbar in Beziehung treten – als ein Objekt, bestehend aus mehreren Einzelelementen, oder als Bildpaar, Serie, Zyklus, Cluster oder Archiv. Auch inhaltlich verhalten sich sequenzielle Kunstwerke zueinander. Je nachdem, welche Kombinationen die Kunstschaffenden in Beziehung setzen, ergeben sich immer wieder andere Verbindungen und Lesarten.

Gezeigt werden Werke von Heba Y. Amin, Sara Cwynar, Katarína Dubovská, Dörte Eißfeldt, Jan Paul Evers, Philipp Goldbach, David Hockney, Sven Johne, Jürgen Klauke, Peter Miller, Loredana Nemes, Barbara Proschak, Adrian Sauer, Helmut Schweizer, Roman Signer und Sophie Thun.

Die kuratorische Arbeit an dieser Ausstellung umfasste die Auswahl der Werke, ihre komzeptuelle Einrichtung in der Ausstellungshalle der Kunststiftung, die Erarbeitung des begleitenden Katalogs und die Beteiligung am Vermittlungsprogramm. Beteiligt waren hierbei Fenna Akkermann, Greta Aufermann, Jan Borreck, Franziska Derksen, Jakob Fleischer, Hugo Höfler, Alexandre Kurek, Marie Laforge, Louisa Lahr, Annabella McNair, Selma Mierl, Pablo Plum, Charlotte Anna Rathmann, Annika Reinhard, Lara Sariaydin, Felix Schmale, Hannah Schuh, Ellena Stelzer, Paula Stilke und Alexander Tirel.

Die Vernissage findet statt am Dienstag, den 24. Februar 2026 ab 19 Uhr. Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich. Zur Eröffnung sprechen Johannes Koch, Vorstandsmitglied der DZ BANK AG, Steffen Siegel und Christina Leber sowie Franziska Derksen und Felix Schmale.

Zu sehen sein wird die Ausstellung bis zum 23. Mai 2026 in der Kunststiftung DZ BANK am Platz der Republik in Frankfurt am Main.

 

 

Orbit im Sommersemester 2026 – jetzt bewerben!

Bild: Larissa Zauser

Eine Nachricht an unsere Alumni: bewerbt euch jetzt und bis zum 1. April 2026 auf die nächsten Ausstellungen in unserem Offspace Orbit!

Mit der Ausstellungsreihe Orbit wurde auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein ein öffentlicher Ort etabliert, der die Zusammenarbeit zwischen Absolvent:innen und Studierenden der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste aktiv fördert. Die ehemaligen Fotografiestudent:innen setzen ihre künstlerische Position im Rahmen der Ausstellung in Dialog zu einer aktuellen studentischen Arbeit. Die Präsentation des Ergebnisses in Form einer öffentlichen Ausstellung findet im Schalthaus 2 auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein statt. Als Rahmenprogramm ist neben der Eröffnung auch jeweils ein Artist Talk angedacht. Organisiert wird die Ausstellungsreihe von Lorenza Kaib in Zusammenarbeit mit Elke Seeger und Pluto.

Das ehemalige Schalthaus 2.0 wird seit dem Wintersemester 2024/2025 für Ausstellungen, Veranstaltungen und Treffen genutzt. Der neu entstandene Ausstellungsort liegt auf der Kunstwiese an Schacht XII. Eingebettet ist er in die Außenmauer des Zechengeländes, umgeben von alten Platanen. Neben der Wandfläche sind auch Glasfronten für die Ausstellenden bespielbar. Zusätzlich gibt es auf dem Gelände einen Frachtcontainer, der ebenfalls genutzt werden kann.

Unsere ehemaligen Studierenden erhalten für ihre Mitarbeit an der Ausstellungsreihe pauschal eine Aufwandsentschädigung von 400 Euro. Fahrtkosten sind erstattungsfähig. Materialkosten können nicht gezahlt werden. Beim Ausstellungsauf- und Abbau unterstützen studentische Hilfskräfte, die Öffnungszeiten werden auch von ihnen übernommen. Im Sommersemester sind drei Ausstellungen geplant:

Erste Ausstellung: Eröffnung 20. Mai 2026
Geöffnet: 23., 24., 30. und 31. Mai 2026, 13–17 Uhr

Zweite Ausstellung: Eröffnung 24. Juni 2026
Geöffnet: 27. und 28. Juni, 4. und 5. Juli 2026, 13–17 Uhr

Dritte Ausstellung: Eröffnung 15. Juli 2026
Geöffnet: 18., 19., 25. und 26. Juli 2026, 13–17 Uhr

Das Kleingedruckte für eure Bewerbungen:
● Erfolgreicher Abschluss an der Folkwang Universität der Künste ab dem Sommersemester 2016. Bei nachgewiesener reger Ausstellungs- und/oder Publikationstätigkeiten in den letzten zwei Jahren, darf der Abschluss auch länger zurückliegen.
● Die eingereichten Arbeiten sollten nicht älter als drei Jahre sein.

Die Bewerbung sollte enthalten: 
● einen Lebenslauf oder CV
● ein Portfolio
● ein Kurztext (max. eine DIN A4-Seite) zur Motivation und Ideen zur Raumnutzung 
● wenn vorhanden: Präferenz für einen Ausstellungszeitraum

Bitte sendet eure Bewerbungen bis spätestens 1. April 2026 an diese eMail-Adresse. Es werden ausschließlich elektronische Bewerbungen im PDF-Format (unter 10 MB) angenommen. Nach dem Auswahlverfahren können sich Fotografiestudent:innen auf die drei ausgewählten Absolvent:innen bewerben. Die Absolvent:innen werden bestmöglich in diesen Prozess eingebunden.

 


 

FAQ

Ich interessiere mich für Fotografie, bin aber unschlüssig, ob ich das auch studieren soll. Was kann mir bei meiner Entscheidung helfen?
Fotografie ist ein praktischer Studiengang, bei dem man viel fotografiert, viel über Fotografie spricht und handwerklich-technische Hürden überwindet. Manchmal gibt es Aufgaben, aber je länger du studierst, desto mehr musst du dir deine Themen und Aufgaben selbst suchen. Schau dir Magazine, Ausstellungen und Fotobücher an, um herauszufinden, was dich am meisten interessiert.

Lieber Fotografie studieren oder eher Kommunikationsdesign oder gleich Kunst?
Man kann tatsächlich auf sehr unterschiedliche Weise Fotografie studieren. Fotografie ist oft Bestandteil von anderen Studiengängen, zum Beispiel im Kommunikationsdesign oder in der Kunst. Bei uns an Folkwang studierst du immer bei mehreren Professorinnen und Professoren! An Folkwang kannst du dich ganz auf die Fotografie konzentrieren, aber auch benachbarte Bereiche belegen. Dabei steht dir der Weg in beide Richtungen offen: ein Schwerpunkt auf angewandter Fotografie oder aber eine freie, künstlerische Beschäftigung.

Ich habe bereits eine Ausbildung zur Fotografin, zum Fotografen gemacht. Lerne ich dann überhaupt noch etwas im Studium?
Super! Denn mit einer Ausbildung hast du bereits eine handwerklich-gestalterische Grundlage und hast das tägliche Brot der Fotografie kennengelernt. Das Studium ermöglicht dir aber eine intensive und vertiefende Beschäftigung mit der Fotografie: nicht nur technische, sondern auch inhaltlich. Vor allem aber geschieht all das im Team: Die Diskussion von anderen fotografischen Positionen gehört zum Kern unseres Studienprogramms. Dazu kommt die Auseinandersetzung in den wissenschaftlichen Fächern, insbesondere mit Theorie und Geschichte der Fotografie.

Lieber Kunsthochschule oder Fachhochschule?
Das Studium an Fachhochschulen ist angewandter ausgerichtet, das Studium an einer Kunsthochschule in aller Regel offener und selbstbestimmter. Im Vergleich zu anderen Kunsthochschulen besitzt Folkwang eine Besonderheit: Bei uns gibt es keine Klassen – du hast die Chance, ganz nach eigenen Interessen bei den sechs Professorinnen und Professoren der Fachgruppe Fotografie zu studieren!

Warum in Essen studieren?
Essen klingt vielleicht nicht so aufregend, aber es hat eine Menge zu bieten: Es verfügt über eine lebendige Kulturszene mit vielen Institutionen und Off-Spaces. Unser Universitätsgebäude, das Quartier Nord, befindet ich auf dem Campus Zollverein, eine UNESCO Welterbe-Stätte; und das weltweit berühmte Museum Folkwang ist unser engster Kooperationspartner! Mit der Bahn ist Essen ideal in alle Richtungen angebunden: Innerhalb kürzester Zeit erreichst du Köln und Düsseldorf, Amsterdam und Paris. Nicht zuletzt aber gibt es auch in unserer direkten Nachbarschaft aufregende Museen, Theater, Clubs und eine überraschend vielfältige Landschaft.

Wozu eigentlich eine Aufnahmeprüfung?
Um das Studium erfolgreich zu absolvieren, ist eine künstlerische Eignung notwendig – darum geht es in der Aufnahmeprüfung. Das ist aber nicht eine Charaktereigenschaft, die man eben hat oder nicht, sondern sie setzt sich zusammen aus Begabung und Übung. Wenn du dich also sehr für die Fotografie interessierst, erwarten wir, dass du viel Zeit in die Beschäftigung damit investierst. Außerdem merkst du, ob du dir ein Studium bei diesen Lehrenden vorstellen kannst.

Wie wird meine Mappe beurteilt?
Wir möchten wissen, worauf du selbst neugierig bist, was dir wichtig ist, mit welchen Themen du dich beschäftigst, wie du auf die Welt blickst, was du dort siehst und wie sich das in deinen Bildern ausdrückt. Kurz gesagt, wir beurteilen die Mappe im Hinblick auf Wahrnehmungs-, Vorstellungs- und Darstellungsvermögen.

Ich bin mir unsicher darüber, was in die Mappe gehört. Wer hilft mir?
Am besten ist es, schon im Vorfeld der Bewerbung einmal nach Essen zu kommen und mit uns über das Studium, das Bewerbungsverfahren und die Mappe zu sprechen. Termine kannst du beim Prüfungsamt des Fachbereichs vereinbaren. Vorbereitungskurse, für die du Geld bezahlen musst, sind nicht notwendig.

Braucht meine Mappe ein durchgehendes Thema?
Wie deine Mappe aussieht, hängt von deinen Interessen ab. Es gibt keine Regel, die man befolgen kann, um mit der Mappe erfolgreich zu sein. Es können starke Einzelbilder in der Mappe sein, aber wir möchten auch sehen, was passiert, wenn du ein Interesse verfolgst und dazu eine Bildstrecke entwickelst. Welche Menschen, Orte und Ereignisse sind die wichtig? Diese Bilder können auch über einen längeren Zeitraum gemacht werden. Kurze Erläuterungen oder Bildtitel können, müssen aber nicht sein.

Wie genau muss die Mappe aussehen und bis wann muss ich sie wohin schicken?
Alle Informationen zur Mappe findest du auf unserer Website unter »Jetzt bewerben«!

Wo bekomme ich weitere Informationen her?
Es gibt immer wieder Ausstellungen von Studierenden oder Absolvent*innen, auf denen du dir einen guten Eindruck davon verschaffen kannst, was in der Fotografie an Folkwang los ist. Es gibt am Fachbereich Gestaltung Mitte Juli den Rundgang mit vielen Arbeiten von Studierenden, wo du mit diesen auch leicht ins Gespräch kommen kannst. Ende September ist immer die Finale-Ausstellung im SANAA-Gebäude mit den Abschlussarbeiten. Folge uns am besten auf Instagram und schau hier auf dieser Website vorbei!

Was machen Leute, die an Folkwang studiert haben, nach ihrem Abschluss?
Es gibt keinen vorgezeichneten Weg in die Berufstätigkeit, aber viele Möglichkeiten. Oft werden die konkreten Interessen erst im Verlauf des Studiums deutlich, dann können auch während des Studiums schon Kontakte geknüpft und erste Jobs gemacht werden. Manche unserer Alumni arbeiten ganz klassisch als freischaffende Fotografinnen und Fotografen, als Künstlerinnen und Künstler, aber auch angewandt für Firmen, Institutionen, Agenturen und Magazine. Andere kombinieren Stipendien, Förderungen und Aufträge im Kulturbereich, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Einige schließen ein Master-Studium an, oft auch an Folkwang. Darüber hinaus gibt es Arbeitsmöglichkeiten in Bildredaktionen, Verlagen, Museen und natürlich bei anderen Fotografinnen und Fotografen, zum Beispiel in der Postproduktion.

 

 

Deubner-Preis für Orbit

Foto: Josephine Scheuer

Wir freuen uns sehr und gratulieren herzlich: Der Projektraum Orbit wurde mit dem Deubner-Preis 2026 ausgezeichnet!

Gestern Abend wurden in München anlässlich des 38. Deutschen Kongresses für Kunstgeschichte der Deubner-Preis 2026 verliehen. »Orbit. Ausstellungsort und Raum für Vernetzung« erhielt dabei einen der beiden Projektpreise – geehrt wird eine Initiative, die auf das Gespräch zwischen ehemaligen und aktuellen Studierenden der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste setzt – und natürlich auch auf das Gespräch mit allen, die sich innerhalb wie außerhalb unserer Universität für Fotografie interessieren.

»Orbit« geht auf eine Initiative von Elke Seeger, Professorin für Fotografie und Konzeption, zurück und wird von ihr seither geleitet. Stellvertretend ausgezeichnet für das ganze Team wurden die Kuratorin von »Orbit«, Lorenza Kaib, sowie die kuratorische Assistentin Larissa Zauser.

Mehr zum Deubner-Preis erfahrt ihr hier.

 

Otto-Steinert-Preis für Samuel Solazzo

Herzlichen Glückwunsch an unseren Alumnus Samuel Solazzo, der von der Deutschen Gesellschaft für Photographie mit dem Otto-Steinert-Preis für Fotografie ausgezeichnet worden ist! Neben dem 1. Preis für Samuel Solazzo werden außerdem Clarita Maria (2. Preis) und Elliott Kreyenberg (3. Preis) geehrt.

In ihrer Jurysitzung bestimmte die diesjährige Jury aus einer Shortlist von zehn fotografischen Projekten für den Otto Steinert-Preis. DGPh-Förderpreis für Fotografie die drei Preisträger:innen Die Jury setzte sich zusammen aus Alexander Hagmann, Heide Häusler und Helena Melikov sowie Aliona Kardash (Preisträgerin 2023) und Katharina Täschner, Kuratorin am C/O Berlin.

Samuel Solazzo ist Alumnus unseres M.A. Photography Studies and Practice, dem Master für künstlerische Fotografie und arbeitet heute als Künstler in Berlin.

 

 

Stopover 2026

Save the date! STOPOVER – die jährliche Ausstellung und Tagung zur Fotografie an der Folkwang Universität der Künste!

Am 22. Januar 2026 eröffnen die Studierenden des M.A. Photography Studies & Practice die Stopover-Ausstellung 2026 im 1.OG des SANAA-Gebäudes. Bereits man Tag darauf, am Freitag den 23. Januar 2026, laden die Studierenden des M.A. Photography Studies & Research zur Tagung »In Perspektive gebracht – Fotografien im archivarischen Kontext« ein. Die Ausstellung läuft vom 23. Januar bis zum 8. Februar 2026.

Beteiligt sind dieses Jahr: Tabea Borchardt, Leon Düllberg, Jakob Fleischer, Marie-Lise Hofstetter, Hyungyung Jang, Marie Laforge, Melina Lehmacher, Selma Mierl, Leander Mundus, Asli Özcelik, Annika Reinhard, Hannah Schuh, Paula Stilke, Ellena Stelzer, Alexander Tirel, Larissa Zauser und Philip Zietmann.

Plakat: Melina Lehmacher und Philip Zietmann.

Was kommt?

  •  
  • ⟶ 25. Februar bis 23. Mai 2026
  • n+1. Mehr als ein Bild
  • DZ Bank Kunststiftung, Frankfurt am Main
  •  
  • ⟶ 28. April 2026
  • Theopisti Stylianou-Lambert (Linköping/Nicosia)
  • Folkwang Photo Talk
  • Online
  •  
  • ⟶ 20. Mai 2026
  • Eröffnung Orbit
  •  
  • ⟶ 21. Mai 2026
  • Eröffnung Galerie 52
  • Helmut Schweizer: Handlungen
  •  
  • ⟶ 18. Juni 2026
  • Johanna Spanke (Hamburg)
  • Folkwang Photo Talk
  • Quartier Nord
  •  
  • ⟶ 24. Juni 2026
  • Eröffnung Orbit
  •  
  • ⟶ 14. Juli 2026
  • Christian Joschke (Paris)
  • Folkwang Photo Talk
  • Quartier Nord und online
  •  
  • ⟶ 15. Juli 2026
  • Eröffnung Orbit
  •  
  • ⟶ 15. Oktober 2026 bis 10. Januar 2027
  • Photography Masters
  • Museum Folkwang
  •  

 

Third Essen Symposium for Photography

»What Will Photography Be? An Invitation to Speculate« – the 3rd Essen Symposium for Photography, held from February 4–5, 2026, aims at addressing interest in the medium’s prospective forms and uses. It is looking for speculations that critically engage with recent developments in the open and much-diversified field of visual media and try to position photography’s future role within such a realm.

How will photographic media participate in the dynamics of current technological advancements? How can photography impact and promote such developments with respect to social, artistic, scientific, and everyday practices? We are interested in ideas about photography’s future roles in social, artistic, scientific, and everyday realms. What will we mean when we say »photography«? Will we discuss specific techniques, aesthetics, or practices bound to visual images? Keeping the lessons taught by »operational images« in mind, will we leave the idea of the visual behind us? In short, what will be our point of reference when we address something as »photography«?

These are the symposium’s confirmed speakers: Bernd Behr (London), Monica Bravo (Princeton), Paul Frosh (Jerusalem), Michelle Henning (Liverpool), André Gunthert (Paris), Cringuta Irina Pelea (Bukarest), Terrence Phearse (New York), Daniel Rubinstein (London), Jens Schröter (Bonn), Therese Schuleit (Mülheim), and Helen Westgeest (Leiden).

The Essen Center for Photography’s website provides detailed information on the program and the opportunity to registrate.

As part of the symposium’s accompanying program, Krupp Historical Archive, Museum Folkwang, and Ruhr Museum will offer guided tours of their current exhibitions and provide insights into their photographic collections. Further information will be announced soon. Please keep February 3 and 6, 2026, available if you wish to take part.

On behalf of the Essen Center for Photography, the 3rd Essen Symposium for Photography organizers are Franziska Barth (Ruhr University Bochum), Vera Knippschild (Folkwang University of the Arts), Mona Leinung (Folkwang University of the Arts), Markus Rautzenberg (Folkwang University of the Arts), Anja Schürmann (KWI – Institute for Advanced Study in the Humanities), Steffen Siegel (Folkwang University of the Arts), Jakob Schnetz (Folkwang University of the Arts, KWI – Institute for Advanced Study in the Humanities), and Francisco Vogel (Folkwang University of the Arts).


 

Orbit im Wintersemester 2025/2026

Im Wintersemester 2025/2026 geht unsere neue Ausstellungsserie »Orbit« bereits in die dritte Runde – wie stets mit drei Ausstellungen, in denen sich ehemalige und aktuelle Folkwang-Studierende der Fotografie mit ihren Arbeiten begegnen. Zu sehen sind die Ausstellungen im ehemalige Schalthaus 2.0 auf dem Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein, Schacht XII.

26. November bis 7. Dezember 2026
Julia Jaksch gemeinsam mit Marla Koether

17. Dezember 2025 bis 11. Januar 2026
Ludwig Kuffer & Max Beck mit Dain Kim

Saskia Fischer mit Kageaki Inoue
21. Januar bis 1. Februar 2026

Geöffnet ist immer freitags von 16 bis 18 Uhr und am Wochenende von 14 bis 18 Uhr.

Die Ausstellung ist Teil des Projekts BLICKFELD ZOLLVEREIN, einer Kooperation der Folkwang Universität der Künste und der Stiftung Zollverein. Ermöglicht wird das Projekt durch die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Zollverein (GFF) und die RAG-Stiftung. Initiiert und geleitet wird die Serie von Elke Seeger, Professorin für Fotografie & Konzeption. Kuratorisch federführend erarbeitet und durchgeführt wird »Orbit« von Lorenza Kaib, sowie unterstützt durch die studentische Hilfskraft Larissa Zauser. Der Lehrauftrag von Lorenza Kaib wird durch die Förderung vom Gleichstellungsbüro der Folkwang Universität der Künste für das Jahr 2025 ermöglicht.

 

Galerie 52 im Wintersemester 2025/2026

Gestaltung des Plakats: Thomas Kühnen

30. Oktober 2025: Anne-Charlotte Moulard, Preview

13. November 2025: Alegria Diaz, Why in Castillo dogs don’t bark?

27. November 2025: Oliver Heise, Laura Pecoroni, In Limbo – zum Verhältnis von Fotografie und Tanz

11. Dezember 2025: Julius Schmidt, Hier und Da

8. Januar 2026: Studierende von Prof. Achim Mohné der FH Dortmund, O.K.! – But is it photography? 3D, AI, Expanded Photography

29. Januar 2026: Joanna Nencek, Opening Doors

Alle ausführlichen Informationen findet ihr wie immer auf der Website der Galerie 52.
 

Folkwang Photo Talk with Carolin Görgen

At Folkwang, we are looking forward to welcoming Carolin Görgen for this winter term’s third Folkwang Photo Talk:

Black Gold: Photography, Extraction, and the Promise of the Petroleumscape

At a moment when eco-critical scholarship interrogates how visual regimes sustain extractive economies, this talk examines the entanglements of photography and petroleum in early twentieth-century Southern California. As Los Angeles County became the center of U.S. oil production in the 1920s and 1930s, photographers such as Shigemi Uyeda and Florence Kemmler redirected their lenses from iconic western landscapes toward the emergent »petroleumscape« (Hein) of derricks, tanks, and trenches. Their images normalized oil’s presence in the built environment and turned petroleum into a readily accessible resource, both physically and visually. Situating oil photography within the fraught environmental histories of the American West, this talk integrates an expanded conception of extraction that encompasses the physical operations of drilling, the aesthetic practices that crystallized around petroleum, as well as their material repercussions.

In Southern California—epicenter of both automobility and motion-picture production—photography functioned as an oil-derived medium, reliant on petrochemical film stocks and equipment. The resulting images did more than record industrial expansion: they forged an »aesthetics of petroleum« (LeMenager) that celebrated infrastructural growth, obscured labor, and rendered fossil-fuel development seemingly organic to the landscape, even as it reshaped minority and working-class neighborhoods. The afterlives of this extractive imaginary continue to structure regional memory. Now held in institutions funded by oil wealth, these photographs make clear how fossil-fuel capital is interwoven with artistic practice. By tracing these entanglements, the talk positions oil photographs as a critical yet underexamined agent in the long extractive histories of the American West.

Carolin Görgen is Associate Professor of American Studies at Sorbonne Université and a 2025 Fulbright Visiting Scholar at the University of California, Los Angeles. A historian of photography and the American West, she is the author of The California Camera Club: Collective Visions in the Making of the American West (University of Oklahoma Press, 2025). Her research focuses on historical photo networks in the western United States and their environmental afterlives. Görgen’s research has been supported, among others, by the Terra Foundation for American Art, the Huntington Library, and the Thomas Mann House. In France, she serves on the editorial board of the journal Photographica.

Carolin Görgen’s talk will open the 21st research colloquium for the theory and history of photography, taking place at Folkwang University of the Arts in January and July of each year.

The talk will take place on January 27, 2026 at 6 pm at Folkwang’s Quartier Nord and is open to the public. Everybody inside and outside the university is cordially invited to participate!

 

Studieninfotag 2026

Wie sieht ein zeitgemäßes künstlerisches und gestalterisches Studium aus? Beim Studieninfotag des Fachbereichs Gestaltung gibt es die Gelegenheit, das direkt vor Ort im Quartier Nord auf dem Campus Welterbe Zollverein herauszufinden!

Am Freitag, den 23. Januar 2026, öffnet der Fachbereich ab 14 Uhr seine Türen und lädt alle Interessierten ein, alle Studiengänge des Fachbereichs näher kennenzulernen. Für die Fotografie sind das der B.A. Fotografie, der M.A. Photography Studies and Practice und der M.A. Photography Studies and Research.

Der Fachbereich Gestaltung steht für interdisziplinäres Arbeiten, das künstlerisches Experiment, Designpraxis und Forschung miteinander verbindet. Neben der Vorstellung der Studiengänge wird auch über die Einbindung der Wissenschaften in ein praxisorientiertes Studium informiert. Thematisch orientierte Führungen geben unter anderem Einblicke in die analogen und digitalen Werkstätten des Fachbereichs von der Buchbinderei über die Fotostudios bis zum Advanced Technology Lab. In den Workshops können Besucher:innen selbst aktiv werden und die inhaltliche Ausrichtung der Studiengänge praktisch erleben. Bei der Mappenberatung besteht die Möglichkeit, eigene Arbeitsproben zu zeigen und Fragen zu den Bewerbungsanforderungen zu stellen.

Für einen ungezwungenen Austausch sorgt das Format »Studierenden-Sofas«: Folkwängler:innen verschiedener Studiengänge präsentieren ihre Arbeiten und berichten aus ihrem Studienalltag. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Der Studieninfotag richtet sich an Schüler:innen, Studierende anderer Fachrichtungen und alle, die sich für ein künstlerisch-gestalterisches Studium interessieren. Eine Anmeldung ist nur für ausgewählte Programmpunkte, etwa einzelne Workshops, erforderlich. Die Teilnahme ist immer kostenfrei. Das Quartier Nord befindet sich auf dem Campus Welterbe Zollverein und ist barrierefrei zugänglich.

Detaillierte Informationen zum Programm sind hier zum Download verfügbar. Besucht außerdem die Website des Fachbereichs Gestaltung für mehr Informationen zum Studieninfotag!
 

Tagung zu Fotografien im archivarischen Kontext

Am 23. Januar 2026 veranstalten die Studierenden im M.A. Photography Studies and Research, der Master für Theorie und Geschichte der Fotografie, die Tagung »In Perspektive gebracht – Fotografien im archivarischen Kontext«.

Im Hinblick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fotografischer Archive werden die Studierenden ihre aktuellen Forschungsprojekte vorstellen und dabei das Archiv und seine fotografischen Materialien aus medientheoretischer, medienissenschaftlicher, historischer, sowie bildwissenschaftlicher Perspektive beleuchten. Mit Beiträgen von Jakob Fleischer, Marie Laforge, Selma Mierl, Annika Reinhard, Ellena Stelzer, Paula Stilke und Alexander Tirel.

Als besonderen Gast begrüßen werden sie die Künstlerin Pauline Hafsia M’barek. Im Rahmen des Programms »Artist Meets Archive« der Photoszene Köln setzte sich die Pauline Hafsia M’barek mit dem Agfa Werbearchiv auseinander. Die daraus entstandene Ausstellung »Entropic Records« (2025) wird im gemeinsamen Gespräch vorgestellt und näher beleuchtet. Materielle Transformationsprozesse fotografischer Objekte und Wechselwirkungen zwischen menschlichem Körper und fotografischem Archiv werden dabei diskutiert und in Zusammenhang mit den Vorträgen des Tages gebracht. Geführt wird das Gespräch von Paula Stilke und Marie Laforge.

10.00 Begrüßung
10.10 Annika Reinhard: Das »Feste« und das »Fluide« im Archiv
10.35 Selma Mierl: Die Grenzen des Archvierbaren

11.20 Paula Stilke, Marie Laforge: Gespräch mit Pauline Hafsia M’barek

14.00 Alexander Tirel: Das Archiv Marubi – von der Übernahme bis zur Rückgabe
14.25 Ellena Stelzer: Dem Unsichtbaren nachspüren: Zum Verhältnis von Tanz, Fotografie und Archiv mit Blick auf Yonne Rainers Trio A

15.10 Jakob Fleischer: Xenoplastische Evidenz. Was Fischahut mit Fotografie zu tun hat
15.35 Marie Laforge: Vorsicht, Gefahr!

16.00 Dank, Schlussworte und Führung durch die Ausstellung STOPOVER 2026

23. Januar 2026, 10 bis 16.30 Uhr, SANAA-Gebäude, 1. Obergeschoss.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, alle Interessierten innerhalb wie außerhalb der Universität sind herzlich willkommen!

Die Tagung findet statt anlässlich des STOPOVER 2026 – gemeinsam mit der Ausstellung der Studierenden des M.A. Photography Studies and Practice. Eine Führung durch diese Ausstellung wird die Tagung beschließen.

Gestaltung der Visuals: Melina Lehmacher und Philip Zietmann.

Rudi Williams und Aden Miller zu Gast an der Folkwang Universität der Künste

Wir freuen uns darauf, am 10. Dezember 2025 ab 18 Uhr Rudi Williams und Aden Miller bei uns im Quartier Nord zu begrüßen! Alle sind herzlich eingeladen, an der Präsentation und am Talk im Grundlagenraum Fotografie (1.52)  teilzunehmen. Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden. Fangen wir schon mal mit den beiden CVs an:

Rudi Williams (born in 1993) often combines and contrasts images taken at different times and in different places, exhibiting varying photographic forms, to reflect on her own history in relation to concepts such as memory, temporality, and the archive.

Aden Miller (born in 1999) makes sculptures, installations, photographs and paintings. Across these outputs, Miller's work typically leverages conventions of medium and display through processes of combination and effacement to produce contradictions and encounters with non-standard use. Miller also directs Kurzzeit, a nomadic exhibition space. He co-directed Melbourne gallery Asbestos from 2021–2024, alongside Joshua Krum and Brittany d’Argaville.

Noch bis zum 4. Januar 2026 läuft die Ausstellung »In the air we breathe« von Rudi Williams im Museum Folkwang. Ab dem 5. Dezember ist Aden Millers Ausstellung »Intelligence« im Neuen Essener Kunstverein zu sehen.

Rudi Williams und Aden Miller sind die Residents der Neue Folkwang Residence, einer Kooperation von Museum Folkwang und Neuer Essener Kunstverein, ermöglicht durch den Folkwang-Museumsverein e. V. und die Stiftung Olbricht, gefördert von Vonovia.

 

 

DAAD-Preis für Bokeum Lee

Foto: Julian Duprat Petrich

Wir freuen uns sehr und gratulieren herzlich unserer Master-Studentin Bokeum Lee, die aus den Händen unseres Rektors Holger Zebu Kluth den DAAD-Preis 2025 überreicht bekommen hat!

Bokeum studiert bei uns an der Folkwang Universität der Künste seit 2023 im M.A. Photography Studies and Practice. Zuvor schloss sie, ebenfalls bei uns, den B.A. Fotografie ab. Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit während des Masterstudiums stehen Cyanotypien auf handgestrickten Stoffen. Durch den Transfer von Fotografien aus der Kindheit, von Familien sowie alltäglichen Szenen auf Textilen entstehen Installationen, die gleichzeitig abstrakt und wortwörtlich fassbar sind. Die Vergänglichkeit des Erinnerns wird für die Betrachter*innen somit visuell und haptisch spürbar gemacht.

Neben ihrer hervorragenden künstlerischen Leistung wird Bokeum Lee auch für ihr breites soziales und politisches Engagement ausgezeichnet, unter anderem für ihr Engagement im Fachbereich Gestaltung, für ihre Kommiliton:innen sowie für ihre Tätigkeit als Kuratorin. Hierbei beschäftigt sie sich vor allem mit gesellschaftlichen Fragen, Diversität in der Kunstszene und der Erfahrung von Diaspora in Deutschland.

Der mit 1.000 Euro pro Hochschule dotierte DAAD-Preis, der seit mehr als zehn Jahren vergeben wird, soll dazu beitragen, den großen Zahlen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Damit wird deutlich, dass jede:r einzelne ausländische Studierende ein Stück von Deutschland in ihre:seine Heimat mitnimmt und etwas von sich in Deutschland lässt – eine Bereicherung für beide Seiten. Die Studierenden, die über ihre jeweilige Gasthochschule einen solchen Preis erhalten haben, stehen für ihre Kommiliton:innen aus der ganzen Welt. Sie sind künftige Partner:innen für Deutschland in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.
 

Soeben erschienen: Archival Absences

»Archival Absences: Towards an Incomplete History of Photography« heißt das Themenheft der Zeitschrift für Kunstgeschichte, das von Elizabeth Otto und Steffen Siegel herausgegeben wurde und das soeben als dritte Ausgabe der Zeitschrift des Jahrgangs 2025 erschienen ist.

Neben einer ausführlichen Einleitung der Herausgeberin und des Herausgebers enthält es insgesamt acht Beiträge, die die gesamte Breite der Fotogeschichte abdecken. Verfasst wurden sie von Max Böhner, Madison Brown, Elizabeth Otto, Malte Radtki, Blanca Serrano Ortiz de Solórzano & Juanita Solano Roa, Steffen Siegel, Francesca Strobino und Tracy Stuber.

Alle Beiträge interessieren sich für Lücken in der Überlieferung und, hieran anschließend, im Fotoarchiv. Sie fragen nach den Gründen und untersuchen die produktive Kraft solcher Leerstellen, adressieren aber auch die Probleme, die hierdurch entstehen.

Alle Beiträge des Themenhefts sind auf der Website des Verlags Open Access erhältlich. Sie gehen zurück auf einen Studienkurs, der im März 2023 von Elizabeth Otto und Steffen Siegel gemeinsam mit Tatjana Bartsch und Johannes Röll an der Bibliotheca Hertziana ausgerichtet worden ist. Der Studienkurs wurde ermöglicht durch die großzügige Förderung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung.

 

Was ist erschienen?

An dieser Stelle informieren wir fortlaufend über neueste Publikationen unserer Team-Mitarbeiter:innen, der Doktorand:innen sowie von Studierenden der Fachgruppe Fotografie. Ausführlichere Informationen zu unseren Monografien und Katalogen finden sich hier.

2025
● Andreas Backoefer, Claudia Jeschke, Christopher Muller (Hg.): In Limbo. Zum Verhältnis von Fotografie und Tanz, München 2025. Mit Arbeiten von Laura Pecoroni und Oliver Heise.
● Steffen Siegel: Links außen. Saskia Esken und die Männer. In: Rundbrief Fotografie 32.4 (2025), S. 4–7.
● Steffen Siegel: In der Schwebe: Sibylle Bergemanns fotografische Denkmäler. In: Sonia Voss, Frieda von Wild, Lily von Wild (Hg.): Das Denkmal, Berlin 2025, S. 86–92. Engl.: In Suspense: Sibylle Bergemann’s Photographic Monuments. In: Sonia Voss, Frieda von Wild, Lily von Wild (Hg.): The Monument, Berlin 2025, S. 86–92. Frz.: En suspens: Les monuments photographiques de Sibylle Bergemann. In: Sonia Voss, Frieda von Wild, Lily von Wild (Hg.): Le monument, Berlin 2025, S. 86–92.
● Steffen Siegel: Wider den Zeitgeist. Dirk Alvermanns Fotobücher. In: Daria Bona, Christoph Danelzik-Brüggemann (Hg.): Mensch Raum Geschichte. Die Fotografische Sammlung im Stadtmuseum Düsseldorf, Berlin 2025, S. 230–231.
● Philipp Goldbach, Steffen Siegel: Improvisierte Projektionen, Berlin 2025.
● Elizabeth Otto, Steffen Siegel (Hg.): Archival Absences. Toward an Incomplete History of Photography. Themenheft der Zeitschrift für Kunstgeschichte 88.3 (2025).
● Malte Radtki: Postal Profusion and Archival Scarcity: ­Jacob Vitta’s Photographs of Mining in the Gold Coast Colony as Prints and Postcards. In: Zeitschrift für Kunstgeschichte 88 (2025), S. 328–349.
● Steffen Siegel: Absent Pictures, Present Images: How Time Reshapes the Photographic Archive. In: Zeitschrift für Kunstgeschichte 88 (2025), S. 292–309.
● Steffen Siegel: Eine fotografische Versammlung / A Photographic Gathering. In: Simon Bapist: Von oben im Tal. Archiv Franz Göttfried / From Up the Valley. Archive Franz Göttfried, Salzburg 2025, S. 169–179.
● Joanna Nencek: Menschliches Auto. Fotografie der Aktion »Car« von Vladimír Ambroz (1977). In: Rundbrief Fotografie 32.2 (2025), S. 4–7.
● Steffen Siegel: Walter Benjamin et la naissance d’une nouvelle vision photo-historiographique. In: Photographica Nr. 10 (April 2025), S. 74–91.
● Steffen Siegel: Andere Farben. Different Colors. In: Annett Jahn, Ulrike Mönnig (Hg.): An den Rändern taumelt das Glück. Die späte DDR in der Fotografie, Weimar 2025, S. 82–83.

2024
● Linus Rapp: Wohltuende Sachlichkeit. Ausstellungsgestaltung an der HfG Ulm, Leipzig 2024.
● Christopher Haaf: Von Ulm in die Welt. Ausstellungen der HfG Ulm, Leipzig 2024.
● Steffen Siegel: Fotografische Ostpakete. Das Fotobuch DDR Frauen fotografieren von Gabriele Muschter und die deutsch-deutsche Verflechtungsgeschichte. In: Fotogeschichte 44 (2024), Heft 174, S. 35–40.
● Steffen Siegel: Postalische Verflechtungsgeschichte. In: Rundbrief Fotografie 31.3/4 (2024), S. 85–91.
● Elisabeth Neudörfl: Ansichten von K., Berlin 2024.
● Steffen Siegel: Otto Steinerts doppelte Pädagogik. Die Entstehung der Fotografischen Sammlung im Museum Folkwang in Essen. In: Anja Schürmann, Kathrin Yacavone (Hg.): Die Fotografie und ihre Institutionen. Von der Lehrsammlung zum Bundesinstitut, Berlin 2024, S. 38–57.
● Steffen Siegel: Unmittelbar. Immediate. In: Dörte Eißfeldt: Stehen Liegen Hängen, Berlin 2024, nicht paginiert.
● Steffen Siegel: Szenen der Fotokritik. In: Fotogeschichte 44 (2024), Heft 172, S. 45–51.
● Jakob Schnetz, Rebecca Racine Ramershoven: Vermessung des Angemessenen? Ein kritischer Experimentbericht zur fotografischen Repräsentation von Hautfarbe. In: Fotogeschichte 44 (2024), Heft 172, S. 30–37.
● Vera Knippschild: Der Mensch als Maß und Ziel. Über Fotografie, Format und Skalierung. In: Fotogeschichte 44 (2024), Heft 172, S. 22–29.
● Vermessene Bilder. Von der Fotogrammetrie zur Bildforensik. Fotogeschichte 44 (2024), Heft 172, hg. von Mira Anneli Naß und Steffen Siegel.
● Steffen Siegel: Lucia Moholy’s Modern History of Photography. In: Jordan Troeller (Hg.): Lucia Moholy. Exposures, Berlin 2024, S. 122–135.
● Steffen Siegel: Burkhard Maus: L’artiste Hans-Peter Feldmann fait une manifestation à la foire Art Cologne. In: Photographica Nr. 8 (April 2024), S. 0–1. Open Access
● Jana Müller: Falscher Hase / Mock Rabbit, Berlin 2024.
● Steffen Siegel: Fotografischer Postverkehr. In: Linda Conze (Hg.): Size Matters. Größe in der Fotografie, Berlin 2024, S. 67.
● Vera Knippschild: August 6, 2011 A really big thumb tack! We grabbed what we could for size comparison (6016328604).jpg. In: Linda Conze (Hg.): Size Matters. Größe in der Fotografie, Berlin 2024, S. 63.

2023
● Steffen Siegel: Lucia Moholys moderne Fotogeschichte. In: Marburger Jahrbuch für Kunstwissenschaft 50 (2023), S. 297–319.
● Steffen Siegel: Welche Spuren? Bildforensik der Fotogeschichte. In: Bildwelten des Wissens 19 (2023), S. 21–33  ☞ PDF
● Paul Werling: Does this Person Exist? KI-Generierte Porträts und ihre prekäre Existenz im Digitalen Raum. In: 21. Inquiries into Art, History, and Visual Culture 4 (2023), S. 745–781  PDF
● Steffen Siegel: A Special Kind of Paper: An Emerging Value System for Photography. In: Afterimage 50.4 (2023), S. 14–18 ☞ PDF
● Christopher Muller: easy tools, Köln 2023.
● Steffen Siegel: Nicéphore Niépce et l’idée de »réplication photographique«. In: Histoire de l’art Nr. 92 (Dezember 2023), S. 63–74.
● Stefanie Regina Dietzel: Art. Ludwig Windstosser. In: Neue Deutsche Biographie, hg. von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 28. Bd., 2023, S. 237–238.
● Steffen Siegel: Erscheinungsweisen. Versuch über Adrian Sauers bildnerisches Werk. Modes of Appearance. An Essay on Adrian Sauer’s Pictorial Work. In: Adrian Sauer: Truth Table, Leipzig 2023, S. 209–213 ☞ PDF
● Steffen Siegel: Make-up. Manipulation und Postmanipulation in Sebastian Riemers Press Paintings. In: Sebastian Riemer: Press Paintings, Leipzig 2023. Zeitgleich erschienen in: Fabienne Liptay (Hg.): Postproduktion: Bildpraktiken zwischen Film und Fotografie, Marburg 2023, S. 27–42.
● Anna Chiesorin: In die Zukunft schauen. Rendern als Kulturtechnik, Berlin 2023.
● Ramona Schacht. PICTURES AS A PROMISE (p.a.a.p.); Interview mit Christiane Eisler, Stefanie Regina Dietzel und Ramona Schacht. In: Dokumentarfotografie Förderpreise 14, hg. von der Wüstenrot Stiftung, Ludwigsburg 2023, S. 49–60.
● Stefanie Regina Dietzel: Exklusive Einblicke? Das Fotoalbum als Repräsentationsmedium der Industrie der DDR. In: Kuratierte Erinnerungen. Das Fotoalbum, Tagungsband der Kommission Fotografie in der Deutsche Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft, Münster 2023, S. 200–208.
● Oliver Heise: symptom. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft Nr. 29 (2023), S. 9–18 (drei Fotografien aus der Serie).
● Aslı Özçelik: Sıhhatler olsun, Leipzig 2023.
● Steffen Siegel: Der Gutachter des Fotografen. Über die Entstehungsbedingungen von Dirk Alvermanns Fotobüchern. In: Fotogeschichte 43 (2023), Heft 168, S. 21–30.
● Malte Radtki: Erinnere mich – zu meinen Bedingungen! Nachlassbewusstsein im privaten Fotoalbum. In: Rundbrief Fotografie 30.2 (2023), S. 22–36.
● Francisco Vogel: Ein Museumsbesuch. Fotografie und Exponat im Austausch. In: KWI-BLOG vom 6. März 2023.
● Stefanie R. Dietzel: Produzieren und Repräsentieren. Arbeiter*innen als Sujet und Zielgruppe der Industriefotografie. In: Stefanie Regina Dietzel, Carola Jüllig (Hg.): Fortschritt als Versprechen. Industriefotografie im geteilten Deutschland, Berlin 2023, S. 64–75.
● Steffen Siegel: Der Platz der Arbeit, der Ort der Bilder. In: Stefanie R. Dietzel, Carola Jüllig (Hg.): Fortschritt als Versprechen: Industriefotografie im geteilten Deutschland, Berlin 2023, S. 54–63.
● Stefanie R. Dietzel, Carola Jüllig (Hg.): Fortschritt als Versprechen: Industriefotografie im geteilten Deutschland, Berlin 2023.
● Steffen Siegel: Ludwig Belitskis »15 venezianische Glasgefäße«. In: Frauke von der Haar, Lothar Schirmer (Hg.): Ulrich Pohlmann. Fotografie sammeln: Dem Leiter der Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum – Eine Festschrift, München 2023, S. 110–111.

2022
● Clara Mühle: Eine Kamera und ein Bier. »Innenansicht« aus dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR. In: Rundbrief Fotografie 29.3–4 (2022), S. 4–7.
● »Nicht Grenzen setzen, sondern ermöglichen«. Ute Eskildsen im Gespräch mit Steffen Siegel. In: Fotogeschichte 42 (2022), Heft 166, S. 12–22.
● The Work of Critique. Abigail Solomon-Godeau in Conversation with Steffen Siegel. In: Fotogeschichte 42 (2022), Heft 166, S. 5–11.
● Fotogeschichte 42 (2022), Heft 166: Schreiben über Fotografie II, hg. von Steffen Siegel und Bernd Stiegler.
● Elisabeth Neudörfl: Die Autorin als Produzentin. Eine persönliche Notiz. In: Friederike Wappler, Arno Giesinger: History Matters. Konstellation Benjamin, Leipzig 2022, S. 118–121.
● Steffen Siegel: Bausteine für eine künstlerische Theorie der Fotografie. Building Blocks for an Artistic Theory of Photography. In: Camera Austria International Nr. 160 (2022), S. 9–18.
● Judith Riemer: »Beste«, »mittlere« und »schlechte Fotos«. Kurt Schwitters als fotografierender Typograf. In: Fotogeschichte 42 (2022), Heft 165, S. 16–25.
● Samuel Solazzo: Zweite Sonne. Bilder verstrahlter Gestade. In: Rundbrief Fotografie 29.2 (2022), S. 4–7.
● Lily von Wild: Die reisende Bergemann vor 1989. In: Thomas Köhler, Katia Reich (Hg.): Sibylle Bergemann. Stadt Land Hund. Fotografien 1966–2010, Berlin 2022, S. 193–203.
● Ardelle SchneiderButterflies and Caterpillars, Dortmund 2022.
● Martina Padberg, Elke Seeger, Steffen Siegel (Hg.): On Display. Der Körper der Fotografie, Essen 2022.
● Wolfram HahnBurgbergstraße, Zürich 2022.
● Jakob Schnetz: Kacheln, Mosaike, Raster. Kalkulierte Natürlichkeit in der digitalen Farbfotografie. In: Rundbrief Fotografie 29.1 (2022), S. 7–20.
● Paul Werling: Das Aussterben anderer betrachten. Zur letzten Sichtung des Kaua’i ‘O-‘o. In: Rundbrief Fotografie 29.1 (2022), S. 4–6.
● Christina Leber (Hg.): Passagen, Frankfurt am Main 2022.
● Michael Romstöck (Red.): FOTO – TEXT – TEXT – FOTO, Essen 2022.
● Paul Werling: Verpixeltes Korn. In: Photonews 34.5 (2022), S. 31.
● Steffen Siegel: Farbfotografie und farbige Fotografie. In: Fotogeschichte 42 (2022), Heft 163, S. 9–18.
● Matthias Gründig, Elke Seeger (Hg.): A List of Distractions, Essen 2022.
● Sophia Greiff: Zwischen Fakt und Erfahrbarkeit – Erzählen an den kreativen Rändern des Fotojournalismus. In: Elke Grittmann, Felix Koltermann (Hg.): Fotojournalismus im Umbruch. Hybrid, multimedial, prekär, Köln 2022, S. 405–431.
● Steffen Siegel: »Alle anderen Bilder sind echt«. Fotografische Aprilscherze in der »Berliner Illustrirten Zeitung«. In: Zeitschrift für Ideengeschichte 16.1 (2022), S. 83–100 ☞ PDF

2021
● Matthias Gründig: Ten Dollar Faces: On Photographic Portraiture and Paper Money in the 1860s. In: History of Photography 45 (2021), S. 5–19.
● History of Photography 45.1 (2021): Circulating Photographs, hg. von Maria Antonella Pelizzari, Steffen Siegel.
● Hannes Wietschel: Der Cotopaxi im fotografischen Nebel: Hans Meyers Blick auf widerständige Fotografien. In: Tatjana Bartsch, Ralf Bockmann, Paul Pasieka, Johannes Röll (Hg.): Faktizität und Gebrauch früher Fotografie. Factuality and Utilization of Early Photography, Wiesbaden 2021, S. 139–149.
● Steffen Siegel: Was sich sehen lässt: Zur vergangenen Zukunft des Fotografischen. In: Tatjana Bartsch, Ralf Bockmann, Paul Pasieka, Johannes Röll (Hg.): Faktizität und Gebrauch früher Fotografie. Factuality and Utilization of Early Photography, Wiesbaden 2022, S. 31–45.
● Steffen Siegel: Ein Bild von einem Bild? Über fotowissenschaftliche Reproduktionsstile. In: Rundbrief Fotografie 28.4 (2021), S. 7–16  PDF
● Steffen Siegel: Nicéphore Niépce and the Industry of Photographic Replication. In: The Burlington Magazine 163 (2021), Nr. 1425, S. 1112–1119  ☞ PDF
● Fotostadt Essen, Ausgabe 2 (November 2021), hg. vom Zentrum für Fotografie in Essen.
● Hannes Wietschel: Fotografien in der geographischen Bildkritik / Photos in the Context of Geographical Image Criticism. In: Gisela Parak, Elke Bauer (Hg.): Die Empirik des Blicks. Bedeutungszuweisungen wissenschaftlicher Expeditionsfotografie / The Empirical Gaze. Interpretations of Scientific Expedition Photography, Halle an der Saale 2021, S. 52–73.
● Steffen Siegel: Bilder gebrauchen. Fotografien zwischen Kunst, Theorie und Politik / Using Pictures: Photographs Between Art, Theory and Politics. In: Stefan Gronert (Hg.): True Pictures? Zeitgenössische Fotografie aus Kanada und den USA / True Pictures? True Pictures? Contemporary Photography from Canada and the USA, Köln 2021, S. 130–136.
● Steffen Siegel: Wo anfangen? Über die vielfältigen Ursprünge der Fotografie / Where to Begin? On the Multiple Origins of Photography. In: Neue Wahrheit? Kleine Wunder! Die frühen Jahre der Fotografie / New Truth? Small Miracles! The Early Years of Photography, Köln 2021, S. 18–31.
● Judith Riemer: Möglichkeitsraum Fotoalbum. Gestalterische Strategien von Künstler*innen in den 1920er und 1930er Jahren. In: Fotogeschichte 41 (2021), Heft 161, S. 64–67.
● Steffen Siegel: Die Perücke des Patriarchen. Private und öffentliche Blicke im Fotoalbum. In: Fotogeschichte 41 (2021), Heft 161, S. 25–34.
● Fotostadt Essen, Ausgabe 1 (September 2021), hg. vom Zentrum für Fotografie in Essen.
● Matthias Pfaller: Two Photographic Albums at the Getty and Their Relation to the Stock-Photography Market in 1860s Chile. In: Getty Research Journal Nr. 14 (2021), S. 81–102.
● Michael Ponstingl: Wien-imaginaire. Straßenfotografie im 19. Jahrhundert. In: Anton Holzer, Frauke Kreutler (Hg.): Augenblick! Straßenfotografie in Wien, Heidelberg 2021, S. 74–79.
● Steffen Siegel: Über Propagandafotografie / Propaganda Photography. In: Kristina Lemke (Hg.): Neu sehen. Die Fotografie der 20er und 30er Jahre / New Ways of Seeing. The Photography of the 1920s and 1930s, Bielefeld 2021, S. 168–187, 238–241.
● Elisabeth NeudörflOut in the Streets, Berlin (Hatje Cantz Verlag) Berlin 2021.
● Maxie Fischer, Erdmut Wizisla: »Wir müssen imaginieren«. Ein Gespräch über Bertolt Brecht, Michael Schmidt und die Arbeit mit Archivmaterialien. In: Fotogeschichte 41 (2021), Heft 159, S. 49–55.
● Steffen Siegel: Was ist kein Fotobuch? In: Fotogeschichte 41 (2021), Heft 159, S. 43–48.
● Elisabeth Neudörfl: Das Foto-Fotobuch. In: Fotogeschichte 41 (2021), Heft 159, S. 29–34.
● Sophia Greiff: Artefakte der Recherche. Text, Dokument und Found Footage als narrative Elemente im Fotobuch. In: Fotogeschichte 41 (2021), Heft 159, S. 21–28.
● Fotogeschichte 41 (2021), Heft 159: Weiterblättern! Neue Perspektiven der Fotobuchforschung, hg. von Anja Schürmann und Steffen Siegel.
● Matthias Pfaller: In Kontakt mit dem Medium. Die chilenische Krise im Livestream der Galería CIMA. In: Rundbrief Fotografie 28.2 (2021), S. 7–15.
● Anne Breimaier, Matthias Gründig (Hg.): Hollis Frampton: ADSVMVS ABSVMVS, in memory of Hollis William Frampton, Sr., 1913–1980, abest, Essen (Folkwang Universität der Künste) 2021.
● Steffen Siegel: Wie wird man Fotograf? Timm Rauterts Jahre an der Folkwangschule Essen. In: Timm Rautert und die Leben der Fotografie, Göttingen 2021, S. 18–24.
● Elisabeth Neudörfl: Photographer's Dilemma: »Good« Photography vs. »Good« Architecture. In: Candide. Journal for Architectural Knowledge Nr. 12 (2021), S. 173–190.
● Matthias Gründig: Das Atelier als Goldmühle. Zur Porträt-Photographie des 19. Jahrhunderts als Dispositiv. In: Eckhard Leuschner (Hg.): Der Photopionier Carl Albert Dauthendey. Zur Frühzeit der Photographie in Deutschland und Russland, Petersberg 2021, S. 39–48.
● Steffen Siegel: Der Photograph. Ursprünge eines Berufsbilds um 1840. In: Eckhard Leuschner (Hg.): Der Photopionier Carl Albert Dauthendey. Zur Frühzeit der Photographie in Deutschland und Russland, Petersberg 2021, S. 28–37.


 

Soeben erschienen: »In Limbo«

Soeben ist im epodium Verlag München das Buch »In Limbo. Zum Verhältnis von Fotografie und Tanz« erschienen. Herausgebeben wurde es von Andreas Backoefer, Claudia Jeschke und Christopher Muller. Es ist das Ergebnis der künstlerischen Kollaboration von Laura Pecoroni und Oliver Heise, beide Studierende des Masterstudiengangs Photography Studies and Practice.

Eine Fotografie rahmt einen Moment und hebt ihn aus dem Fluss von Raum und Zeit heraus. Tanz hingegen entsteht in der Abfolge von Bewegungen, in Übergängen, Relationen und Rhythmen. Tanz ist flüchtig, während Fotografie festhält. Aus dieser Spannung entwickelt sich das Projekt, das Fotografie nicht als Illustration von Tanz versteht, sondern als eigenständige Form, Bewegung sichtbar zu machen. Initiiert von LIMBO Arts im Frühjahr 2024 entstand über eineinhalb Jahre hinweg ein intensiver künstlerischer Austausch. Aus diesem Dialog entwickelte sich die Zusammenarbeit von Laura Pecoroni und Oliver Heise. Ihre Ansätze erwiesen sich als komplementär – und ließen ein Projekt entstehen, das Fotografie und Tanz neu ins Verhältnis setzt: als Spur, Fragment und Übersetzung.

Ausführliche Informationen zur Publikation finden sich hier.

 

 

Kritik

Rein theoretisch #6 Fotografierverbot

Dortje Fink und Julia Wolf, beide studieren an der Folkwang Universität der Künste im M.A. Photography Studies and Research, sprechen in der sechsten Folge ihres Podcasts »Rein theoretisch« über Fotografierverbote.

Was haben das Van Gogh Museum in Amsterdam, der Uluru in Australien, die Stadt Kyoto in Japan, aber auch die Herbertstraße in Hamburg, das Berghain in Berlin, New Yorker Gay Bars der 80er Jahre und Sicherheitsgebiete in Kriegszeiten gemeinsam? Spoiler: Sie stellen Orte dar, an denen es nicht gestattet ist zu fotografieren. 

Die Gegebenheiten, in denen sie uns begegnen, sind genauso vielseitig wie die Gründe für solche Reglements. Ob in Clubs durch das Abkleben von Handykameras, in Museen anhand von Hinweisen des Aufsichtspersonals oder an sakralen Orten nach dem unausgesprochenen Gesetz des gegenseitigen Respekts. Eines haben sie gemeinsam: Fotografie wird in all diesen Fällen als problematisch oder gar bedrohlich angesehen. Fotos, die aufgrund verschiedenster Verbote nicht existieren, lassen zudem ein spannendes Gedankenspiel zu. Welche Abbildungen werden in bestimmten Situationen antizipiert? Und welche negativen Auswirkungen könnten diese haben?

Fink & Wolf teilen in dieser Podcast-Folge ihre Gedanken zur gezielten Unterbindung privater Fotoaufnahmen und stoßen dabei an die Grenzen ihrer situationsbedingten Sinnhaftigkeit. Am Ende stellt sich die Frage ob wir aufgrund der allgegenwärtigen Kameranutzung vermehrt mit Fotoverboten konfrontiert werden sollten oder nicht.

Abrufbar ist die neue Folge, wie alle anderen auch, auf Apple Podcast und Spotify.
 

Rein theoretisch #5 Gelöschte Fotografien

Dortje Fink und Julia Wolf, beide studieren an der Folkwang Universität der Künste im M.A. Photography Studies and Research, sprechen in der fünften Folge ihres Podcasts REIN THEORETISCH über gelöschte Fotografien.

Mit der Zeit sammeln sich auf unseren Smartphones Massen an überflüssigen Fotografien an. Anhand ihrer zuletzt gelöschten Handyfotos reflektieren Fink&Wolf die heutigen Ansprüche an selbst geschossene Fotografien und aus welchen Gründen diese dann wieder gelöscht werden. Das gezielte Vernichten von belastendem Fotomaterial unterscheidet sich dabei klar vom versehentlichen Löschen visueller Erinnerungen.

Der Verlust bedeutender Fotografien war zur Zeit der analogen Technik schon allein wegen ihrer fragilen Materialität ein Risiko, wie Robert Capas Fotografien des D-Day in der Normandie zeigen. Jedoch sind private Handybilder als digitale Information ohne konkreten Bildträger ebenso leicht auszulöschen. Datenträger wie Floppy Disks geraten aus der Mode und werden unlesbar, JPEGs nutzen sich mit steigender Verwendung ab und enden als beschädigte Dateien. Auf der anderen Seite verdeutlichen Fälle wie der sogenannte Techno Viking, der in Berlin auf der Fuckparade gefilmt wurde, oder Plattformen zum Hochladen intimer Fotografien von Ex-Partner:innen, (die wir namentlich nicht nennen wollen, um solche Übergriffe nicht zu verstärken) wie aussichtslos der Wunsch nach Löschung sein kann. Katja Müller-Helle beschreibt mit dem Streisand-Effekt zudem, dass Bilder, die im Netz vermeintlich vom Löschen bedroht sind, umso mehr gespeichert und geteilt werden.

Ob heimlich, erzwungen, symbolisch oder versehentlich, gelöschte Fotografien sparen meist einen besonders interessanten Teil unserer Realität aus und stellen uns vor die Frage wie sehr wir unser Wissen darauf beschränken können, was für uns sichtbar ist.

Abrufbar ist die neue Folge, wie alle anderen auch, auf Apple Podcast und Spotify.

Rein theoretisch #4 Blickregime

Die vierte Folge befasst sich mit Blickregimen: In der Fachsprache werden Machtverhältnisse, die durch Fotografien entstehen, Blickregime genannt. Sexismus und Rassismus nutzen die objektifizierende Eigenschaft des fotografischen Mediums bis heute. Wie das Fotografieren die visuelle Wahrnehmung konstruiert und welche Rollenverteilung damit einhergeht, diskutieren Fink & Wolf anhand der Konzepte »Male Gaze« und »Colonial Gaze«. Die Vorstellung, dass Fotos die Realität abbilden, kommt dabei stark ins Wanken und führt zur Frage, welche Repräsentationen wir als »normal« empfinden und welche Bilder zur systematischen Diskriminierung beitragen.

REIN THEORETISCH ist ein neuer Podcast von Dortje Fink und Julia Wolf. Beide studieren an der Folkwang Universität der Künste im M.A. Photography Studies and Research.

Ab sofort abrufbar auf Spotify und Apple Podcasts.

Rein theoretisch #3 Bildgedächtnis

Die dritte Folge von REIN THEORETISCH handelt vom Bildgedächtnis: Fotografien sind Teil eines individuellen und kollektiven Gedächtnisses. Sie werden zu Bildikonen, die Menschen vor Augen haben, ohne sie zu sehen. Dabei spielen Medien eine entscheidende Rolle. Inwiefern Bilder unterschiedlich erinnert werden und gemeinschaftsstiftende Vorstellungen immer auch Menschen ausschließen, überlegen Fink&Wolf unter anderem anhand der fotografischen Inszenierung Marilyn Monroes, des Pressebildes »The Terror of War« von Nick Ut und der Ausstellung »A Series of Utterly Improbable, Yet Extraordinary Renditions« von Arthur Jafa.

Anders funktionieren detaillierte Bildbeschreibungen. Der sogenannte Alt-Text gibt Fotografien für sehbeeinträchtigte Menschen mit Worten wieder und lässt sie vor unserem inneren Auge sichtbar werden, ohne sie je gesehen haben zu müssen.

REIN THEORETISCH ist ein neuer Podcast von Dortje Fink und Julia Wolf. Beide studieren an der Folkwang Universität der Künste im M.A. Photography Studies and Research.

Ab sofort abrufbar auf Spotify und Apple Podcasts.

Rein theoretisch #2 Anonymisierung

Die zweite Folge von REIN THEORETISCH widmet sich eingeschränkt sichtbaren Bildern: Fotografien mit unkenntlich gemachten Ausschnitten betonen oft, was den Betrachtenden vorenthalten wird. Hierbei werden hauptsächlich Individuen anonymisiert, deren Privatsphäre in der Medienberichterstattung nicht verletzt werden soll. Bildredaktionen müssen so abwägen, ob das öffentliche Interesse an einem Geschehen oder das Recht am eigenen Bild überwiegt. Handelt es sich bei dieser Einschränkung auch um eine Form von Zensur?

Fink & Wolf spekulieren außerdem über die Verwahrung großer Fotoansammlungen und das darin liegende Gewaltpotenzial durch anonyme Porträtfotografien. REIN THEORETISCH ist ein neuer Podcast von Dortje Fink und Julia Wolf. Beide studierenden an der Folkwang Universität der Künste im M.A. Photography Studies and Research.

Ab sofort abrufbar auf Spotify und Apple Podcasts.

Rein theoretisch #1 Zensur und Content Moderation

Fotografien für die Ohren! REIN THEORETISCH ist ein neuer Podcast von Dortje Fink und Julia Wolf. Beide studieren an der Folkwang Universität der Künste im M.A. Photography Studies and Research.

Anhand von Themen, die den künstlerischen, angewandten oder privaten Bereich betreffen, überlegen Dortje Fink und Julia Wolf, wie Fotografien zum Erscheinen oder Verschwinden gebracht werden. Sie sprechen über Bilder, die nicht gesehen werden können, wollen oder dürfen – also aus den Augen in den Sinn. Der Intro-Song stammt von Hossein Mousavifaraz, ebenfalls Student in unserem Research-Master.

In der ersten Folge beschäftigen sich Fink & Wolf mit den Themen Zensur und Content Moderation. In diesen Fällen sind Fotografien zwar potenziell vorhanden, aber durch bewusste Regelungen nicht mehr zu sehen. Autoritäre politische Systeme scheinen unerwünschte Abbildungen ungehemmt zu zensieren, wie das Beispiel einer Fotografie-Ausstellung von Gundula Schulze Eldowy in der DDR zeigt.

Aber auch in Demokratien werden Bilder gelöscht bevor oder nachdem sie in Umlauf gebracht werden. Anhand von Content Moderation in Sozialen Medien stellt sich die Frage, ob hier auch von Zensur zu sprechen ist. Ist Zensur immer etwas Schlechtes oder ist sie heute eine Notwendigkeit zum Schutz vor traumatisierenden Bildern in digitalen Netzwerken?

Ab sofort abrufbar auf Spotify und Apple Podcasts.

Folkwang Spricht! Von der Welt entkoppelt – KI generierte Porträts

Direkt zum Podcast!

Das fotografische Porträt eines Menschen, der nie existiert hat? Was zunächst widersprüchlich erscheint, ist durch ein neues technisches Bildgebungsverfahren möglich. Die künstliche Intelligenz StyleGAN2 ist in der Lage, überzeugende menschliche Gesichter zu errechnen. Wie werden sie produziert und wie können sie mit dem Fotografischen in Beziehung gesetzt werden?

Mit dieser Frage beschäftigen sich die Master-Studierenden Paul Werling (Photography Studies and Research), Yannick Ebling und Elena Kruglova (Photography Studies and Practice) in diesem Hörbeitrag aus der Reihe »Folkwang Spricht!«. Dafür interviewten sie die Wissenschaftler:innen Franziska Barth, Roland Meyer und Steffen Siegel.