News

Was kommt?

  •  
  • ⟶ 15. Oktober 2026 bis 10. Januar 2027
  • Photography Masters
  • Museum Folkwang
  •  
  • ⟶ 16. Oktober bis 6. November 2026
  • Just Kidding
  • Kunsthaus Essen
  •  
  • ⟶ 20. Oktober 2026
  • Filmreihe
  • SANAA-Gebäude
  •  
  • ⟶ 22. Oktober 2026
  • Eröffnung Galerie 52
  • CRACKING
  • Chennan Jin, Jiaying Yu, Yanru Zhang
  •  
  • ⟶ 3. November 2026
  • Filmreihe
  • SANAA-Gebäude
  •  
  • ⟶ 5. November 2026
  • Juanita Solano Roa (Bogotá)
  • Folkwang Photo Talk
  • Online
  •  
  • ⟶ 17. November 2026
  • Filmreihe
  • SANAA-Gebäude
  •  
  • ⟶ 19. November 2026
  • Eröffnung Galerie 52
  • Kunst kunss Kuss Kuh moo oo o
  • Acaymo Hülsmann Benlloch, Lena Meta Amalia Blaschta, Jonathan Rasmus Scotti
  •  
  • ⟶ 25. November 2026
  • Eröffnung von Orbit XIII: Kai Behrendt (Fotografie und Objekt)
  • Öffnungszeiten: 28.11., 29.11., 5.12. und 6.12.2026, 13– 17 Uhr
  •  
  • ⟶ 1. Dezember 2026
  • Filmreihe
  • SANAA-Gebäude
  •  
  • ⟶ 3. Dezember 2026
  • Eröffnung Galerie 52
  • MULMUNG: waves in your mind
  • Dain Kim
  •  
  • ⟶ 9. Dezember 2026
  • Eröffnung von Orbit XIV: Marita Bullmann (Performance)
  • Öffnungszeiten: 12.12., 13.12., 19.12. und 20.12.2026, 13–17 Uhr
  •  
  • ⟶ 10. Dezember 2026
  • Paolo Magagnoli (Brisbane)
  • Folkwang Photo Talk
  • Quartier Nord
  •  
  • ⟶ 15. Dezember 2026
  • Filmreihe
  • SANAA-Gebäude
  •  
  • ⟶ 17. Dezember 2026
  • Steven Humblet: Playing the Photogram
  • Buchvorstellung
  •  
  • ⟶ 17. Dezember 2026
  • Eröffnung Galerie 52
  •  
  • ⟶ 12. Januar 2027
  • Filmreihe
  • SANAA-Gebäude
  •  
  • ⟶ 14. Januar 2027
  • Eröffnung Galerie 52
  • KAMMA
  • Paul Bier, Juri Ewel, Inga Hahnau, Janis Hoellger, Ana Maria Horlacher, Chaeg Kim, Levi Muguruza, Barlas Neumann, Luis Valentino Rossocha, Nike van Son, Tristan Waschkowitz
  •  
  • ⟶ 20. Januar 2027
  • Eröffnung von Orbit XV: Valerie Schmidt (Fotografie und Tanz)
  • Öffnungszeiten: 23.1., 24.1., 30.1. und 31.1.2027, 13–17 Uhr
  •  
  • ⟶ 21. Januar 2027
  • Eröffnung STOPOVER – Die Ausstellung
  • SANAA-Gebäude
  •  
  • ⟶ 22. Januar 2027
  • STOPOVER – Die Tagung
  • SANAA-Gebäude
  •  
  • ⟶ 26. Januar 2027
  • Filmreihe
  • SANAA-Gebäude
  •  
  • ⟶ 28. Januar 2027
  • Eröffnung Galerie 52
  • Schauplatz
  • Dorian Beck
  •  
  • ⟶ 2. Februar 2027
  • Cristina Baldacci (Venedig)
  • Folkwang Photo Talk
  • Quartier Nord und online
  •  

 

 

Folkwang Photo Talks im Wintersemester 2026/2027

Wir freuen uns sehr, im Wintersemester 2026/2027 unsere Vortragsreihe der Folkwang Photo Talks mit diesen drei Gästen fortzusetzen:

5.11.2026
Juanita Solano Roa (Bogotá)

10.12.2026
Paolo Magagnoli (Brisbane)

2.2.2027
Cristina Baldacci (Venedig)

Der erste Vortrag wird digital stattfinden und auf Zoom übertragen werden, der zweite bei uns im Quartier Nord und der dritte hybrid, also im Quartier Nord und zugleich online. Wie stets publizieren wir hier auf unserer Website etwa einen Monat vor dem Vortrag eine ausführliche Ankündigung mit Vortragsabstract und biografischen Informationen zu unseren Gästen. Alle Interessierten innerhalb wie außerhalb der Folkwang Universität der Künste sind herzlich willkommen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine vollständige Liste aller bisher ausgerichteten Talks findet sich hier. Ausgewählte Vorträge sind in der Reihe seeing by ear des Zentrums für Fotografie Essen abrufbar.

 

 

Galerie 52 im Wintersemester 2026/2027

Plakat: Thomas Kühnen

Das Programm der Galerie 52 im Wintersemester 2026/2027 – wie immer sind alle Interessierten innerhalb wie außerhalb der Folkwang Universität der Künste herzlich eingeladen, bei den Vernissagen dabei zu sein oder zu den Öffnungszeiten die Ausstellungen zu besuchen!

Eröffnung: 22. Oktober 2026
CRACKING
Chennan Jin, Jiaying Yu, Yanru Zhang

Eröffnung: 19. November 2026
Kunst kunss Kuss Kuh moo oo o
Acaymo Hülsmann Benlloch, Lena Meta Amalia Blaschta, Jonathan Rasmus Scotti

Eröffnung: 3. Dezember 2026
MULMUNG: waves in your mind
Dain Kim

Eröffnung: 14. Januar 2027
KAMMA
Paul Bier, Juri Ewel, Inga Hahnau, Janis Hoellger, Ana Maria Horlacher, Chaeg Kim, Levi Muguruza, Barlas Neumann, Luis Valentino Rossocha, Nike van Son, Tristan Waschkowitz

Eröffnung: 28. Januar 2027
Schauplatz
Dorian Beck
 

 

Filmreihe im Wintersemester 2026/2027

Plakat: Hugo Höfler

Wenn bei den Großeltern der alte Filmprojektor abgestaubt und die Super-8-Filme aus dem Keller geholt werden, dann ist das eine Einladung zu einer Reise: um in Erinnerungen einzutauchen und an längst vergangenen Familienurlauben teilzuhaben. Nicht zuletzt durch seine breite Nutzung im Amateurbereich hat dieses Filmformat einen besonderen Charakter gewonnen. Vielleicht könnte man sogar so weit gehen zu sagen, dass der Super-8-Film der Pott unter den Filmformaten ist: Ein bisschen grob auf den ersten Blick aber durchweg ehrlich und deutlich vielschichtiger, als es sein Stereotyp vermuten lässt.

Die Filmreihe »Everything is SUPER« möchte ganz in der Tradition des Super-8-Films auch zu einem Schwelgen in fremden Erinnerungen einladen. Doch versinken wir dabei nicht in privaten Archiven, sondern begleiten das Format dabei, wie es gewissermaßen seine eigene Reise dokumentiert. Dazu werden wir gemeinsam sieben Langfilme aus den sieben Jahrzehnten seit Markteinführung des Super-8-Films betrachten. 

Im Gegensatz zu seinem klassischen Bild als Kurzfilm-Medium wurden sämtliche dieser Langfilme ausschließlich auf Super-8 gedreht und erlauben somit einen gezielten Einblick in den Umgang mit diesem Schmalfilmformat im Kontext verschiedenster Genres, Strömungen und vor allem zu diversesten Zeitpunkten seiner Geschichte.

Abflug ist stets um 18:15 im Auditorium des SANAA. Wir freuen uns darauf, diese Reise gemeinsam mit Euch zu bestreiten.

Kuratiert wird die Reihe in diesem Semester von Jakob Fleischer, Student im M.A. Photography Studies and Research.

 

Photography Masters 2026

Patrick Lohse, balance, Fotobuch, 2025

Vom 16. Oktober 2026 bis 10. Januar 2027 zeigen wir im Museum Folkwang unsere Ausstellung »Photography Masters 2026«. Dieses Jahr sind mit dabei unsere Alumni Florian Fäth, Mara Fischer, Patrick Lohse und Nina Mokhtarbaf. Sie zeigen ihre Abschlussarbeiten aus dem Masterprogramm Photography Studies and Practice.

Welche Verbindungen unterhält Fotografie zur Wirklichkeit? Welche Räume sucht sie hierfür? Mit diesen beiden Fragen setzt sich die Ausstellung auseinander. Fotografische Verbindungen zur Wirklichkeit werden dabei in vielfältigen Facetten sichtbar: als politische, soziale oder auch persönliche Anliegen. Dabei wird die Gegenwart ebenso verhandelt wie die Vergangenheit. Letztere wird mit Themen aufgegriffen, konstruiert oder als Archivmaterial selbst zum Teil der künstlerischen Arbeit.

Die Werke repräsentieren eine große Spannweite aktueller künstlerischer Arbeit mit dem Medium der Fotografie – von der Dokumentation, dem fotografischen Essay, der Erzählung, über offene und assoziative Formen bis hin zum individuellen konzeptuellen Entwurf.
 
Die Ausstellung kann während der regulären Öffnungszeiten des Museum Folkwang besucht werden. Der Eintritt ist frei.
 

Playing the Photogram

Berit Schneidereit: turns (subjective) III, 2023. Mit freundlicher Genehmigung durch die Künstlerin.

We are looking forward to welcoming Steven Humblet at Folkwang University of the Arts in Essen. Steven is the director of the interdisciplinary research group Thinking Tools at our partner university, the Royal Academy of Fine Arts in Antwerp. Steven Humblet will be at Folkwang on December 17, 2026.

On the occasion of his visit, he will present his most recent book »Playing the Photogram« which brings together works by 40 contemporary artists. Instead of limiting itself to a mere overview of what is happening today with the photogram, the book aims to present some insights into why so many artists are invested in what could be considered an obsolete procedure.

The starting point of the book is that the contemporary photogram cannot simply be understood as a nostalgic retour aux sources. On the contrary, these photograms are the result of both a pull towards and a push against the broader changes in today’s visual culture caused by digital disruption. Starting from a structural analysis of the contemporary photogram, the book is divided in five segments. Each segment explores the different strategies being used to today to set the current photogram apart from its ›historica‹ precursors, while also giving attention to the thematic expansion into new areas of inquiry.

As such, »Playing the Photogram« hopes to give some insight in what drives the current interest and passion towards the photogram.

 


 

Just Kidding

Plakatgestaltung: Emma Reckermann, Gina Hönisch 

Wann habt ihr in einer Ausstellung das letzte Mal richtig gelacht? Vom 16. Oktober bis zum 6. November 2026 zeigt das Kunsthaus Essen die Ausstellung »Just Kidding« mit Arbeiten von Studierenden der Folkwang Universität der Künste. Im Mittelpunkt steht der Humor: als Spiel, als Irritation, als Kritik und manchmal einfach als völliger Unsinn. Entstanden ist eine vielfältige Ausstellung mit überraschenden, absurden und humorvollen Arbeiten.

Der interdisziplinäre Kurs »Just Kidding« unter der Leitung von Jana Müller, Professorin für Grundlagen der Fotografie, präsentiert Arbeiten von Studierenden aus den Bereichen Fotografie, Intermediale Gestaltung und Product Design. Begleitet wurde der Kurs von Gästen wie den Kuratorinnen Leonie Herweg und Nana Bahlmann sowie den Künstlern Matthew Cowan, Peter Miller und Sven Dirkmann. Auch sie werden mit künstlerischen Arbeiten in der Ausstellung vertreten sein.

Vernissage: Freitag, 16. Oktober 2026, 18 Uhr
Ort: Kunsthaus Essen, Rübezahlstraße 33, 45134 Essen
Ausstellungszeitraum: 16.10.– 6.11.2026

Mit Arbeiten von Lilly Beilmann, Clara Essner, Aaron Hamm, Anna Hellmuth, Janis Hoellger, Gina Hönisch, Ana M. Horlacher, Hanna Hryshko, Chaeg Kim, Sirin Onur, Meret Piel, Emma Reckermann, Paula Rieker, Isabella Rintsch, Hartmut Rosemann, Yamuna Rösch, Luis V. Rossocha, Léon Stuhlmann, Leo Teufel, Viktor Warnke, Theodor Winter und Gästen.

It will be a lot of fun!

Finale 2026

Save the date!

Am 24. September 2026 eröffnen wir usnere Jahresausstellung FINALE 2026 – mit allen Abschlussarbeiten aus den Bachelor- und Masterstudiengängen für Fotografie, Industrial Design und Intermediale Gestaltung.

Wie immer im SANAA-Gebäude und wie immer mit freiem Eintritt für alle Interessierten! Zu sehen sein wird FINALE 2026 bis zum 4. Oktober.

Wir freuen uns auf euch.

 

 

Call: Orbit im Wintersemester 2026/2027

Mit der Ausstellungsreihe Orbit wurde auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein ein öffentlicher Ort etabliert, der die Zusammenarbeit zwischen Absolvent:innen und Studierenden der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste aktiv fördert. Für die Fortführung der Ausstellungsreihe im Sommersemester werden ehemalige Fotografiestudent:innen gesucht. Bewerbungen sind bis zum 30. September 2026 möglich.

Die ehemaligen Fotografiestudent:innen setzen ihre künstlerische Position im Rahmen der Ausstellung in Dialog zu einer aktuellen studentischen Arbeit. Die Präsentation des Ergebnisses in Form einer öffentlichen Ausstellung findet im Schalthaus 2 auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein statt. Als Rahmenprogramm ist neben der Eröffnung auch jeweils ein Artist Talk angedacht. Organisiert wird die Ausstellungsreihe von Lorenza Kaib in Zusammenarbeit mit Prof. Elke Seeger.

Das ehemalige Schalthaus 2.0 wird seit dem Wintersemester 2024/2025 für Ausstellungen, Veranstaltungen und Treffen der Folkwang Universität der Künste – Fachbereich Gestaltung genutzt. Der neu entstandene Ausstellungsort liegt auf der Kunstwiese an Schacht XII. Eingebettet ist er in die Außenmauer des Zechengeländes, umgeben von alten Platanen. Neben der Wandfläche sind auch Glasfronten für die Ausstellenden bespielbar. Zusätzlich gibt es auf dem Gelände einen Frachtcontainer, der ebenfalls genutzt werden kann.

Die ehemaligen Fotografiestudent:innen erhalten für ihre Mitarbeit an der Ausstellungsreihe pauschal eine Aufwandsentschädigung von 400 Euro. Fahrtkosten sind erstattungsfähig. Materialkosten und Unterkunft können nicht gezahlt werden. Beim Ausstellungsauf- und Abbau unterstützen studentische Hilfskräfte, die Öffnungszeiten werden auch von ihnen übernommen.

Es sind drei Ausstellungen im Wintersemester 2026/2027 geplant:

Ausstellung 1: Eröffnung 18.11.2026; geöffnet: 21.11., 22.11., 28.11. und 29.11.2026 von 13 bis 17 Uhr
Ausstellung 2: Eröffnung 9.12.2026; geöffnet: 12.12., 13.12., 19.12. und 20.12.2026 von 13 bis 17 Uhr
Ausstellung 3: Eröffnung 20.1.2027; geöffnet: 23.1., 24.1., 30.1. und 31.1.2027 von 13 bis 17 Uhr

Das sind die erfüllenden Anforderungen für die Bewerbung
● erfolgreicher Abschluss an der Folkwang Universität der Künste ab dem Wintersemester 2016. Bei nachgewiesener reger Ausstellungs- und/oder Publikationstätigkeiten in den letzten zwei Jahren, darf der Abschluss auch länger zurückliegen.
● die eingereichten Arbeiten sollten nicht älter als drei Jahre sein

Die Bewerbung sollte enthalten:
● einen Lebenslauf oder CV
● ein Portfolio
● ein Kurztext (max. eine DIN A4-Seite) zur Motivation und Ideen zur Raumnutzung 
● wenn vorhanden: Präferenz für einen Ausstellungszeitraum

Bewerbungen können bis einschließlich 30. September 2026 an Lorenza Kaib verschickt werden. Es werden ausschließlich elektronische Bewerbungen im PDF-Format (unter 10 MB) angenommen. Nach dem Auswahlverfahren können sich Fotografiestudent:innen auf die drei ausgewählten Absolvent:innen bewerben. Die Absolvent:innen werden bestmöglich in diesen Prozess eingebunden. 

 


 

Call for Proposals: Photographic Communities

Following the seminars held in 2019, 2023, and 2025, the Bibliotheca Hertziana in Rome will host for the fourth time in March 2027 a week-long photo-historical seminar. The seminars are hosted in collaboration with Folkwang University of the Arts and bring together an international group of PhD candidates and postdoctoral researchers working across the broad field of photo-historical studies.

The theme of the upcoming seminar is Photographic Communities: How People Collaborate with Images.

We welcome proposals from Ph.D. students in the dissertation phase and recent post-doctoral scholars (maximum of three years since degree) in art history and related disciplines with a strong photo-historical component. The seminar language will be English. All participants will present some aspect of their current research projects, which must relate to the program’s subject matter. Visits to several photographic archives in Rome will be an integral part of the seminar.

You find the call for proposals, which includes detailed information about the topic, eligibility, and application process, on the Bibliotheca Hertziana’s website. The application deadline is 31 August 2026.

 

Wir standen auf einer Anhöhe

Mehr als ein Jahr haben sich die Studierenden der Fotografie  mit den transformatorischen Prozessen des ehemaligen Stahlstandortes Duisburg-Rheinhausen auseinandergesetzt. Zu sehen ist in der Ausstellung »Wir standen auf einer Anhöhe« eine fotografische Spurensuche am ehemaligen Stahlstandort Duisburg-Rheinhausen. Den Fokus legt sie auf den urbanen Raum legt, seine Umwälzungen und den damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Veränderungen. Neben sichtbaren Spuren der Vergangenheit spielen auch Fragen an die Zukunft –  gestellt aus der Perspektive des Jetzt – eine Rolle.

Vom 19. Juli bis zum 30. August 2026 zeigen 13 Studierende der Folkwang Universität der Künste unter der Leitung von Prof. Elke Seeger fotografische und filmische Arbeiten in der Trichterebene der Mischanlage der Kokerei Zollverein auf dem UNESCO-Welterbes Zollverein. Mit Werken von mit Lena Blaschta, Kaspar Flesch, Jasper Gartmann, Alegria Diaz Gayoso, Piet Hesslemann, Marla Koether, Cora Liebscher, Luis Anton Lucyga, Lennart Pimpl, Frederik Metzger, Marcia Rottler, Anton Siemann und Ludwig Wang.

Zusätzlich laden wir am Mittwoch, dem 19. August 2026 um 18 Uhr zu einem Filmabend mit ausgewählten Filmen zu Duisburg-Rheinhausen im Rahmen der Ausstellung ein. Prof. Dr. Theodor Grütter und Paul Hofmann, Kinemathek im Ruhrgebiet, werden den Abend mit einführenden Worten begleiten.

Eröffnung: Samstag, den 18. Juli 2026, um 17 Uhr
Mischanlage Kokerei, Trichterebene (C70), UNESCO-Welterbe Zollverein

Öffnungszeiten:
19.7.–2.8.2026: Do und Fr 14–20 Uhr, Sa und So: 12–18 Uhr
3.8.–30.8.2026:  Fr 14-20 Uhr, Sa und So: 12–18 Uhr

Der Eintritt ist frei!

Was ist erschienen?

An dieser Stelle informieren wir fortlaufend über neueste Publikationen unserer Team-Mitarbeiter:innen, der Doktorand:innen sowie von Studierenden der Fachgruppe Fotografie. Ausführlichere Informationen zu unseren Monografien und Katalogen finden sich hier.

2026
● Franziska Derksen: Inventare der Angst. In: Rundbrief Fotografie 33.2 (2026), S. 4–7.
● Helmut Schweizer: Handlungen. Actions, hg. von Steffen Siegel, unter Mitarbeit von Luis Lucyga, Leipzig 2026.
● Matthias Pfaller: Exposing the Nation. Histories of Photography in Chile, 1860–1960, Pittsburgh 2026.
● Steffen Siegel: noch – schon. Das fotografische Zeitbild Der große und der kleine Schritt von Gundula Schulze Eldowy. In: Nadine Jirka et al. (Hg.): Künstlerinnen zu Gast bei Bettina Gockel, Küsnacht 2026, S. 536–547.
● Jakob Schnetz: Zum Bild oder nicht dazu gehören. Fotografien als Aushandlungsobjekte von Gemeinschaft. In: Linda Conze (Hg.): Community. Fotografie und Gemeinschaft, Berlin 2026, S. 117–122.
● Steffen Siegel: Neue Miniaturen, mit der Kamera gemalt. Carl Ferdinand Stelzner und die Anfänge des fotografischen Porträts in Hamburg. In: Sabine Zorn, Bernd Pappe (Hg.): For your eyes only. Miniaturen der Romantik, Petersberg 2026, S. 102–113.

2025
● Andreas Backoefer, Claudia Jeschke, Christopher Muller (Hg.): In Limbo. Zum Verhältnis von Fotografie und Tanz, München 2025. Mit Arbeiten von Laura Pecoroni und Oliver Heise.
● Steffen Siegel: Links außen. Saskia Esken und die Männer. In: Rundbrief Fotografie 32.4 (2025), S. 4–7.
● Steffen Siegel: In der Schwebe: Sibylle Bergemanns fotografische Denkmäler. In: Sonia Voss, Frieda von Wild, Lily von Wild (Hg.): Das Denkmal, Berlin 2025, S. 86–92. Engl.: In Suspense: Sibylle Bergemann’s Photographic Monuments. In: Sonia Voss, Frieda von Wild, Lily von Wild (Hg.): The Monument, Berlin 2025, S. 86–92. Frz.: En suspens: Les monuments photographiques de Sibylle Bergemann. In: Sonia Voss, Frieda von Wild, Lily von Wild (Hg.): Le monument, Berlin 2025, S. 86–92.
● Steffen Siegel: Wider den Zeitgeist. Dirk Alvermanns Fotobücher. In: Daria Bona, Christoph Danelzik-Brüggemann (Hg.): Mensch Raum Geschichte. Die Fotografische Sammlung im Stadtmuseum Düsseldorf, Berlin 2025, S. 230–231.
● Philipp Goldbach, Steffen Siegel: Improvisierte Projektionen, Berlin 2025.
● Elizabeth Otto, Steffen Siegel (Hg.): Archival Absences. Toward an Incomplete History of Photography. Themenheft der Zeitschrift für Kunstgeschichte 88.3 (2025).
● Malte Radtki: Postal Profusion and Archival Scarcity: ­Jacob Vitta’s Photographs of Mining in the Gold Coast Colony as Prints and Postcards. In: Zeitschrift für Kunstgeschichte 88 (2025), S. 328–349.
● Steffen Siegel: Absent Pictures, Present Images: How Time Reshapes the Photographic Archive. In: Zeitschrift für Kunstgeschichte 88 (2025), S. 292–309.
● Steffen Siegel: Eine fotografische Versammlung / A Photographic Gathering. In: Simon Bapist: Von oben im Tal. Archiv Franz Göttfried / From Up the Valley. Archive Franz Göttfried, Salzburg 2025, S. 169–179.
● Joanna Nencek: Menschliches Auto. Fotografie der Aktion »Car« von Vladimír Ambroz (1977). In: Rundbrief Fotografie 32.2 (2025), S. 4–7.
● Steffen Siegel: Walter Benjamin et la naissance d’une nouvelle vision photo-historiographique. In: Photographica Nr. 10 (April 2025), S. 74–91.
● Steffen Siegel: Andere Farben. Different Colors. In: Annett Jahn, Ulrike Mönnig (Hg.): An den Rändern taumelt das Glück. Die späte DDR in der Fotografie, Weimar 2025, S. 82–83.

2024
● Linus Rapp: Wohltuende Sachlichkeit. Ausstellungsgestaltung an der HfG Ulm, Leipzig 2024.
● Christopher Haaf: Von Ulm in die Welt. Ausstellungen der HfG Ulm, Leipzig 2024.
● Steffen Siegel: Fotografische Ostpakete. Das Fotobuch DDR Frauen fotografieren von Gabriele Muschter und die deutsch-deutsche Verflechtungsgeschichte. In: Fotogeschichte 44 (2024), Heft 174, S. 35–40.
● Steffen Siegel: Postalische Verflechtungsgeschichte. In: Rundbrief Fotografie 31.3/4 (2024), S. 85–91.
● Elisabeth Neudörfl: Ansichten von K., Berlin 2024.
● Steffen Siegel: Otto Steinerts doppelte Pädagogik. Die Entstehung der Fotografischen Sammlung im Museum Folkwang in Essen. In: Anja Schürmann, Kathrin Yacavone (Hg.): Die Fotografie und ihre Institutionen. Von der Lehrsammlung zum Bundesinstitut, Berlin 2024, S. 38–57.
● Steffen Siegel: Unmittelbar. Immediate. In: Dörte Eißfeldt: Stehen Liegen Hängen, Berlin 2024, nicht paginiert.
● Steffen Siegel: Szenen der Fotokritik. In: Fotogeschichte 44 (2024), Heft 172, S. 45–51.
● Jakob Schnetz, Rebecca Racine Ramershoven: Vermessung des Angemessenen? Ein kritischer Experimentbericht zur fotografischen Repräsentation von Hautfarbe. In: Fotogeschichte 44 (2024), Heft 172, S. 30–37.
● Vera Knippschild: Der Mensch als Maß und Ziel. Über Fotografie, Format und Skalierung. In: Fotogeschichte 44 (2024), Heft 172, S. 22–29.
● Vermessene Bilder. Von der Fotogrammetrie zur Bildforensik. Fotogeschichte 44 (2024), Heft 172, hg. von Mira Anneli Naß und Steffen Siegel.
● Steffen Siegel: Lucia Moholy’s Modern History of Photography. In: Jordan Troeller (Hg.): Lucia Moholy. Exposures, Berlin 2024, S. 122–135.
● Steffen Siegel: Burkhard Maus: L’artiste Hans-Peter Feldmann fait une manifestation à la foire Art Cologne. In: Photographica Nr. 8 (April 2024), S. 0–1. ☞ Open Access
● Jana Müller: Falscher Hase / Mock Rabbit, Berlin 2024.
● Steffen Siegel: Fotografischer Postverkehr. In: Linda Conze (Hg.): Size Matters. Größe in der Fotografie, Berlin 2024, S. 67.
● Vera Knippschild: August 6, 2011 A really big thumb tack! We grabbed what we could for size comparison (6016328604).jpg. In: Linda Conze (Hg.): Size Matters. Größe in der Fotografie, Berlin 2024, S. 63.

2023
● Steffen Siegel: Lucia Moholys moderne Fotogeschichte. In: Marburger Jahrbuch für Kunstwissenschaft 50 (2023), S. 297–319.
● Steffen Siegel: Welche Spuren? Bildforensik der Fotogeschichte. In: Bildwelten des Wissens 19 (2023), S. 21–33  ☞ PDF
● Paul Werling: Does this Person Exist? KI-Generierte Porträts und ihre prekäre Existenz im Digitalen Raum. In: 21. Inquiries into Art, History, and Visual Culture 4 (2023), S. 745–781 ☞ PDF
● Steffen Siegel: A Special Kind of Paper: An Emerging Value System for Photography. In: Afterimage 50.4 (2023), S. 14–18 ☞ PDF
● Christopher Muller: easy tools, Köln 2023.
● Steffen Siegel: Nicéphore Niépce et l’idée de »réplication photographique«. In: Histoire de l’art Nr. 92 (Dezember 2023), S. 63–74.
● Stefanie Regina Dietzel: Art. Ludwig Windstosser. In: Neue Deutsche Biographie, hg. von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 28. Bd., 2023, S. 237–238.
● Steffen Siegel: Erscheinungsweisen. Versuch über Adrian Sauers bildnerisches Werk. Modes of Appearance. An Essay on Adrian Sauer’s Pictorial Work. In: Adrian Sauer: Truth Table, Leipzig 2023, S. 209–213 ☞ PDF
● Steffen Siegel: Make-up. Manipulation und Postmanipulation in Sebastian Riemers Press Paintings. In: Sebastian Riemer: Press Paintings, Leipzig 2023. Zeitgleich erschienen in: Fabienne Liptay (Hg.): Postproduktion: Bildpraktiken zwischen Film und Fotografie, Marburg 2023, S. 27–42.
● Anna Chiesorin: In die Zukunft schauen. Rendern als Kulturtechnik, Berlin 2023.
● Ramona Schacht. PICTURES AS A PROMISE (p.a.a.p.); Interview mit Christiane Eisler, Stefanie Regina Dietzel und Ramona Schacht. In: Dokumentarfotografie Förderpreise 14, hg. von der Wüstenrot Stiftung, Ludwigsburg 2023, S. 49–60.
● Stefanie Regina Dietzel: Exklusive Einblicke? Das Fotoalbum als Repräsentationsmedium der Industrie der DDR. In: Kuratierte Erinnerungen. Das Fotoalbum, Tagungsband der Kommission Fotografie in der Deutsche Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft, Münster 2023, S. 200–208.
● Oliver Heise: symptom. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft Nr. 29 (2023), S. 9–18 (drei Fotografien aus der Serie).
● Aslı Özçelik: Sıhhatler olsun, Leipzig 2023.
● Steffen Siegel: Der Gutachter des Fotografen. Über die Entstehungsbedingungen von Dirk Alvermanns Fotobüchern. In: Fotogeschichte 43 (2023), Heft 168, S. 21–30.
● Malte Radtki: Erinnere mich – zu meinen Bedingungen! Nachlassbewusstsein im privaten Fotoalbum. In: Rundbrief Fotografie 30.2 (2023), S. 22–36.
● Francisco Vogel: Ein Museumsbesuch. Fotografie und Exponat im Austausch. In: KWI-BLOG vom 6. März 2023.
● Stefanie R. Dietzel: Produzieren und Repräsentieren. Arbeiter*innen als Sujet und Zielgruppe der Industriefotografie. In: Stefanie Regina Dietzel, Carola Jüllig (Hg.): Fortschritt als Versprechen. Industriefotografie im geteilten Deutschland, Berlin 2023, S. 64–75.
● Steffen Siegel: Der Platz der Arbeit, der Ort der Bilder. In: Stefanie R. Dietzel, Carola Jüllig (Hg.): Fortschritt als Versprechen: Industriefotografie im geteilten Deutschland, Berlin 2023, S. 54–63.
● Stefanie R. Dietzel, Carola Jüllig (Hg.): Fortschritt als Versprechen: Industriefotografie im geteilten Deutschland, Berlin 2023.
● Steffen Siegel: Ludwig Belitskis »15 venezianische Glasgefäße«. In: Frauke von der Haar, Lothar Schirmer (Hg.): Ulrich Pohlmann. Fotografie sammeln: Dem Leiter der Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum – Eine Festschrift, München 2023, S. 110–111.

2022
● Clara Mühle: Eine Kamera und ein Bier. »Innenansicht« aus dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR. In: Rundbrief Fotografie 29.3–4 (2022), S. 4–7.
● »Nicht Grenzen setzen, sondern ermöglichen«. Ute Eskildsen im Gespräch mit Steffen Siegel. In: Fotogeschichte 42 (2022), Heft 166, S. 12–22.
● The Work of Critique. Abigail Solomon-Godeau in Conversation with Steffen Siegel. In: Fotogeschichte 42 (2022), Heft 166, S. 5–11.
● Fotogeschichte 42 (2022), Heft 166: Schreiben über Fotografie II, hg. von Steffen Siegel und Bernd Stiegler.
● Elisabeth Neudörfl: Die Autorin als Produzentin. Eine persönliche Notiz. In: Friederike Wappler, Arno Giesinger: History Matters. Konstellation Benjamin, Leipzig 2022, S. 118–121.
● Steffen Siegel: Bausteine für eine künstlerische Theorie der Fotografie. Building Blocks for an Artistic Theory of Photography. In: Camera Austria International Nr. 160 (2022), S. 9–18.
● Judith Riemer: »Beste«, »mittlere« und »schlechte Fotos«. Kurt Schwitters als fotografierender Typograf. In: Fotogeschichte 42 (2022), Heft 165, S. 16–25.
● Samuel Solazzo: Zweite Sonne. Bilder verstrahlter Gestade. In: Rundbrief Fotografie 29.2 (2022), S. 4–7.
● Lily von Wild: Die reisende Bergemann vor 1989. In: Thomas Köhler, Katia Reich (Hg.): Sibylle Bergemann. Stadt Land Hund. Fotografien 1966–2010, Berlin 2022, S. 193–203.
● Ardelle Schneider: Butterflies and Caterpillars, Dortmund 2022.
● Martina Padberg, Elke Seeger, Steffen Siegel (Hg.): On Display. Der Körper der Fotografie, Essen 2022.
● Wolfram Hahn: Burgbergstraße, Zürich 2022.
● Jakob Schnetz: Kacheln, Mosaike, Raster. Kalkulierte Natürlichkeit in der digitalen Farbfotografie. In: Rundbrief Fotografie 29.1 (2022), S. 7–20.
● Paul Werling: Das Aussterben anderer betrachten. Zur letzten Sichtung des Kaua’i ‘O-‘o. In: Rundbrief Fotografie 29.1 (2022), S. 4–6.
● Christina Leber (Hg.): Passagen, Frankfurt am Main 2022.
● Michael Romstöck (Red.): FOTO – TEXT – TEXT – FOTO, Essen 2022.
● Paul Werling: Verpixeltes Korn. In: Photonews 34.5 (2022), S. 31.
● Steffen Siegel: Farbfotografie und farbige Fotografie. In: Fotogeschichte 42 (2022), Heft 163, S. 9–18.
● Matthias Gründig, Elke Seeger (Hg.): A List of Distractions, Essen 2022.
● Sophia Greiff: Zwischen Fakt und Erfahrbarkeit – Erzählen an den kreativen Rändern des Fotojournalismus. In: Elke Grittmann, Felix Koltermann (Hg.): Fotojournalismus im Umbruch. Hybrid, multimedial, prekär, Köln 2022, S. 405–431.
● Steffen Siegel: »Alle anderen Bilder sind echt«. Fotografische Aprilscherze in der »Berliner Illustrirten Zeitung«. In: Zeitschrift für Ideengeschichte 16.1 (2022), S. 83–100 ☞ PDF

2021
● Matthias Gründig: Ten Dollar Faces: On Photographic Portraiture and Paper Money in the 1860s. In: History of Photography 45 (2021), S. 5–19.
● History of Photography 45.1 (2021): Circulating Photographs, hg. von Maria Antonella Pelizzari, Steffen Siegel.
● Hannes Wietschel: Der Cotopaxi im fotografischen Nebel: Hans Meyers Blick auf widerständige Fotografien. In: Tatjana Bartsch, Ralf Bockmann, Paul Pasieka, Johannes Röll (Hg.): Faktizität und Gebrauch früher Fotografie. Factuality and Utilization of Early Photography, Wiesbaden 2021, S. 139–149.
● Steffen Siegel: Was sich sehen lässt: Zur vergangenen Zukunft des Fotografischen. In: Tatjana Bartsch, Ralf Bockmann, Paul Pasieka, Johannes Röll (Hg.): Faktizität und Gebrauch früher Fotografie. Factuality and Utilization of Early Photography, Wiesbaden 2022, S. 31–45.
● Steffen Siegel: Ein Bild von einem Bild? Über fotowissenschaftliche Reproduktionsstile. In: Rundbrief Fotografie 28.4 (2021), S. 7–16 ☞ PDF
● Steffen Siegel: Nicéphore Niépce and the Industry of Photographic Replication. In: The Burlington Magazine 163 (2021), Nr. 1425, S. 1112–1119  ☞ PDF
● Fotostadt Essen, Ausgabe 2 (November 2021), hg. vom Zentrum für Fotografie in Essen.
● Hannes Wietschel: Fotografien in der geographischen Bildkritik / Photos in the Context of Geographical Image Criticism. In: Gisela Parak, Elke Bauer (Hg.): Die Empirik des Blicks. Bedeutungszuweisungen wissenschaftlicher Expeditionsfotografie / The Empirical Gaze. Interpretations of Scientific Expedition Photography, Halle an der Saale 2021, S. 52–73.
● Steffen Siegel: Bilder gebrauchen. Fotografien zwischen Kunst, Theorie und Politik / Using Pictures: Photographs Between Art, Theory and Politics. In: Stefan Gronert (Hg.): True Pictures? Zeitgenössische Fotografie aus Kanada und den USA / True Pictures? True Pictures? Contemporary Photography from Canada and the USA, Köln 2021, S. 130–136.
● Steffen Siegel: Wo anfangen? Über die vielfältigen Ursprünge der Fotografie / Where to Begin? On the Multiple Origins of Photography. In: Neue Wahrheit? Kleine Wunder! Die frühen Jahre der Fotografie / New Truth? Small Miracles! The Early Years of Photography, Köln 2021, S. 18–31.
● Judith Riemer: Möglichkeitsraum Fotoalbum. Gestalterische Strategien von Künstler*innen in den 1920er und 1930er Jahren. In: Fotogeschichte 41 (2021), Heft 161, S. 64–67.
● Steffen Siegel: Die Perücke des Patriarchen. Private und öffentliche Blicke im Fotoalbum. In: Fotogeschichte 41 (2021), Heft 161, S. 25–34.
● Fotostadt Essen, Ausgabe 1 (September 2021), hg. vom Zentrum für Fotografie in Essen.
● Matthias Pfaller: Two Photographic Albums at the Getty and Their Relation to the Stock-Photography Market in 1860s Chile. In: Getty Research Journal Nr. 14 (2021), S. 81–102.
● Michael Ponstingl: Wien-imaginaire. Straßenfotografie im 19. Jahrhundert. In: Anton Holzer, Frauke Kreutler (Hg.): Augenblick! Straßenfotografie in Wien, Heidelberg 2021, S. 74–79.
● Steffen Siegel: Über Propagandafotografie / Propaganda Photography. In: Kristina Lemke (Hg.): Neu sehen. Die Fotografie der 20er und 30er Jahre / New Ways of Seeing. The Photography of the 1920s and 1930s, Bielefeld 2021, S. 168–187, 238–241.
● Elisabeth Neudörfl: Out in the Streets, Berlin (Hatje Cantz Verlag) Berlin 2021.
● Maxie Fischer, Erdmut Wizisla: »Wir müssen imaginieren«. Ein Gespräch über Bertolt Brecht, Michael Schmidt und die Arbeit mit Archivmaterialien. In: Fotogeschichte 41 (2021), Heft 159, S. 49–55.
● Steffen Siegel: Was ist kein Fotobuch? In: Fotogeschichte 41 (2021), Heft 159, S. 43–48.
● Elisabeth Neudörfl: Das Foto-Fotobuch. In: Fotogeschichte 41 (2021), Heft 159, S. 29–34.
● Sophia Greiff: Artefakte der Recherche. Text, Dokument und Found Footage als narrative Elemente im Fotobuch. In: Fotogeschichte 41 (2021), Heft 159, S. 21–28.
● Fotogeschichte 41 (2021), Heft 159: Weiterblättern! Neue Perspektiven der Fotobuchforschung, hg. von Anja Schürmann und Steffen Siegel.
● Matthias Pfaller: In Kontakt mit dem Medium. Die chilenische Krise im Livestream der Galería CIMA. In: Rundbrief Fotografie 28.2 (2021), S. 7–15.
● Anne Breimaier, Matthias Gründig (Hg.): Hollis Frampton: ADSVMVS ABSVMVS, in memory of Hollis William Frampton, Sr., 1913–1980, abest, Essen (Folkwang Universität der Künste) 2021.
● Steffen Siegel: Wie wird man Fotograf? Timm Rauterts Jahre an der Folkwangschule Essen. In: Timm Rautert und die Leben der Fotografie, Göttingen 2021, S. 18–24.
● Elisabeth Neudörfl: Photographer's Dilemma: »Good« Photography vs. »Good« Architecture. In: Candide. Journal for Architectural Knowledge Nr. 12 (2021), S. 173–190.
● Matthias Gründig: Das Atelier als Goldmühle. Zur Porträt-Photographie des 19. Jahrhunderts als Dispositiv. In: Eckhard Leuschner (Hg.): Der Photopionier Carl Albert Dauthendey. Zur Frühzeit der Photographie in Deutschland und Russland, Petersberg 2021, S. 39–48.
● Steffen Siegel: Der Photograph. Ursprünge eines Berufsbilds um 1840. In: Eckhard Leuschner (Hg.): Der Photopionier Carl Albert Dauthendey. Zur Frühzeit der Photographie in Deutschland und Russland, Petersberg 2021, S. 28–37.


 

Orbit im Sommersemester 2026

​​​​​​​Gestaltung: Hamidreza Ghasemi

ORBIT geht in die zweite Sommeredition! In diesem Semester treffen Arbeiten der Absolvent:innen Claudius Dorner, Mercedes Theresia Wagner Romero und Lucy J. Rogers auf die von Fotostudent:innen Max F. Borchardt, Anna Kebe und Paula Rieker.

Kulturelle, körperliche und sich verändernde geografische Grenzziehungen sind die Themen, mit denen sich die ausgewählten Künstler*innen in diesem Sommer beschäftigen. Dabei sind gesellschaftliche Fragestellungen, aber auch der persönliche Umgang mit Geschichte Ausgangspunkte der jeweiligen Auseinandersetzung. Die künstlerischen Arbeiten bewegen sich zwischen Fiktion und Dokumentation. Die Künstler:innen schaffen neue Bildwelten und Hinterfragen durch medienübergreifende, installative Praktiken unsere Erinnerungskultur.

Initiiert und geleitet wird das künstlerische Forschungsprojekt von Elke Seeger, Professorin für Fotografie & Konzeption, kuratorisch federführend erarbeitet und durchgeführt von Lorenza Kaib, sowie unterstützt durch die studentischen Hilfskräfte Paul Niklas und Alparslan Kabasakal.

Die Ausstellung ist Teil des Projekts BLICKFELD ZOLLVEREIN, einer Kooperation der Folkwang Universität der Künste und der Stiftung Zollverein. Ermöglicht wird das Projekt durch die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Zollverein (GFF) und die RAG-Stiftung.
 

Galerie 52 im Sommersemester 2026

Lost in Diffusion Studierende aus dem Kurs von Johannes Post
Eröffnung: 16.4.2026, 19 Uhr
Ausstellung: 17.4.2026–30.4.2026

Jan Borreck und Leander Mundus
NOTHING TO SEE HERE
Eröffnung: 7.5.2026, 19 Uhr
Ausstellung: 8.5.2026–16.5.2026

Helmnut Schweizer: Handlungen
Kuratiert von Luis Lucyga und Steffen Siegel
Eröffnung: 21.5.2026, 19 Uhr
Ausstellung: 22.5.2026 – 6.6.2026

upsidedown Studierende der Grundlagen Fotografie Folkwang Universität der Künste und der Elam – University of Auckland von Prof.in Jana Müller und Prof. Sean Kerr
Eröffnung: 11.6.2026, 19 Uhr
Ausstellung: 12.6.2026–28.6.2026

you can look up at the sky, but you must know the sky is also looking down at you
Kuratiert von Franziska Derksen, Marie Laforge, Louisa Lahr, Selma Mierl, Paula Stilke
Eröffnung: 1.7.2026, 19 Uhr
Ausstellung: 2.7.2026–11.7.2026

Elisabeth Peerenboom
To Walk A Tightrope
Eröffnung: 16.7.2026, 19 Uhr
Ausstellung: 17.7.2026 – 30.9.2026

Folkwang Photo Talk mit Christian Joschke

Wir freuen uns sehr, zum Abschluss dieses Sommersemesters mit Christian Joschke einen ganz besonderen Gast an der Folkwang Universität der Künste zu begrüßen. Am 14. Juli 2026 wird er im Rahmen der Folkwang Photo Talks sprechen über

Von der Materiellen Geschichte der Fotografie zur Medienarchäologie

In den letzten zehn Jahren hat sich das Feld der Fotogeschichte erweitert und verschoben. Nachdem Bildgeschichte und Visual Studies die Forschung für die Wissenschaftsgeschichte sensibilisiert und damit den Weg zu Bildern, die nicht dem Begriff Kunst entsprachen, noch einmal neu geöffnet haben, wurde immer mehr die Materialität der Quellen in Frage gestellt. Sehr viel intensiver werden nun auch Technik, Medium und Träger berücksichtigt, denn das Materielle gibt ganz eigenen Aufschluss über Fragen von Provenienz, Autorschaft, Nutzung, Zirkulation – sie alle sind wichtig für eine gründliche Kontextualisierung der Bilder. Aus dieser Sicht entwickelte sich eine neu gefasste historische und anthropologische Herangehensweise an die Bilder.

Zum anderen fügt sich die Fotogeschichte in einem neuen Rahmen ein, in welchem auch andere Medien – etwa Fernsehen oder Internet – im Fokus stehen. Sobald man vom künstlerischen Horizont wegschaut, ist Fotografie als »operatives Bild« mit einem weiten Feld der Kulturtechnik der Moderne vernetzt, und dient anderen Funktionen wie etwa dem Versenden von Nachrichten, der sozialen Kontrolle oder forensische Ermittlungsverfahren. Beide Methoden – Materielle Geschichte und Medien-Archäologie – kommen dennoch aus zwei sehr verschiedenen intellektuellen Richtungen. Der Vortrag fragt: In welchem Verhältnis zueinander stehen sie?

Christian Joschke unterrichtet als Professor für Kunstgeschichte an der Beaux-Arts in Paris. Er gehört zu den wichtigsten Fotohistorikern Frankreichs. Als Mitbegründer und Mitherausgeber des Jahrbuchs Transbordeur engagiert er sich inzwischen seit über einem Jahrzehnt für die publizistische Präsenz der fotohistorischen Forschung. Zu seinen Monografien zählen Les yeux de la nation. Photographie amateur dans l‘Allemagne de Guillaume II, Dijon 2012, sowie La Révolution suspendue. Photographie et presse communiste dans l'Allemagne de Weimar (1918–1933), das 2025 bei Macula in Paris erschienen ist. Im Jahr 2023 war er Rudolf Arnheim-Gastprofessor an der Humboldt Universität zu Berlin.

14. Juli 2026, 18 Uhr, Quartier Nord, Raum 2.13 – und online unter diesem Zoom-Link.

Folkwang Photo Talk mit Johanna Spanke

Wir freuen uns sehr, am Donnerstag, den 18. Juni 2026 für den nächsten Folkwang Photo Talk unsere Hamburger Kollegin Johanna Spanke zu begrüßen! Sie wird sprechen über:

Fotografinnen als Wandgestalterinnen: Feministische Perspektiven auf die Geschichte des »photomural«

Lange Zeit spielte das fotografische Wandbild, das sogenannte »photomural«, in der Fotografieforschung nur eine untergeordnete Rolle. Wichtige Studien der letzten Jahre haben begonnen, diese Lücke zu schließen. Die bedeutenden Beiträge, die Frauen im Hinblick auf die Entwicklung des Mediums in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geleistet haben, wurden jedoch weiterhin marginalisiert. Doch weibliche Akteurinnen spielten eine zentrale Rolle: als Ideen- und Auftraggeberinnen in einer Zeit, in der sich das Medium als »photographic wallpaper« in den USA erst zu entwickeln begann, sowie als Fotografinnen, die an einer künstlerischen Nobilitierung des „photomural“ entscheidend mitwirkten.

Stärker als auf dem Gebiet der Wandmalerei konnten sich Frauen mit fotografischen Großformaten einen sichtbaren Platz im öffentlichen Raum erstreiten. So gelang es etwa der US-amerikanischen Fotografin Margaret Bourke-White in den 1930er Jahren, als das »photomural« in den USA zum Inbegriff nationaler Kunst erklärt wurde, sich als Protagonistin in diesem neuen Bereich der Wandgestaltung zu etablieren. Sie erhielt den Auftrag, die Eingangsrotunde der NBC-Studios im Rockefeller Center mit den damals größten »photomurals“ zu gestalten, die als dauerhafte Wanddekoration überliefert sind. Fast 20 Jahre später, auf der anderen Seite der Grenze, griff auch die mexikanische Fotografin Lola Álvarez Bravo das Medium »photomural« auf und betrat damit ein Feld, das in Mexiko noch immer vom Muralismus dominiert wurde – jener staatlich geförderten, von Männern angeführten Wandmalereibewegung, die maßgeblich zur Gründung einer nationalen Identität nach der mexikanischen Revolution beigetragen hatte.

Der Vortrag betrachtet die Genese des »photomural« durch die Linse einer spezifisch feministisch orientierten Fotohistoriografie. Er spannt dabei einen Bogen von den kommerziellen Anfängen des Mediums als Fototapete im weiblich konnotierten privaten Raum bis hin zu den monumentalen Auftragsarbeiten im öffentlichen Raum, die zwischen den 1930er und 1950er Jahren von Fotografinnen realisiert wurden. Gefragt wird ebenso nach den Handlungsräumen und Strategien dieser Akteurinnen, die ihre Wandarbeiten dezidiert als künstlerische Positionierungen verstanden sehen wollten, wie auch nach der geschlechtlichen Codierung von Technik, motivischen Themen- und fotografischen Tätigkeitsfeldern.

Dr. Johanna Spanke ist als PostDoc wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg. Ihr Buch Photomurals. Fotografische Wandbilder in transnationalen Aushandlungsprozessen zwischen Mexiko und den USA, das auf ihrer Dissertation basiert, wurde in der Kategorie »Textband Fototheorie« mit der Goldmedaille 2024/2025 des Deutschen Fotobuchpreises ausgezeichnet. Eine englischsprachige Übersetzung ist derzeit in Vorbereitung. Im ERC Projekt »Advanced Grant Horizon 2020: Visual Scepticism. Towards an Aesthetic of Doubt« von Prof. Dr. Margit Kern an der Universität Hamburg forscht Johanna Spanke derzeit zu zeitgenössischen Denkmalinterventionen. Insbesondere nimmt sie dabei aus einer transnationalen Perspektive das »Schwierige Erbe« des Christoph Kolumbus in den Blick.

Wie stets sind alle Interessierten innerhalb wie außerhalb der Folkwang Universität der Künste herzlich eingeladen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

18.6.2026, 18 Uhr, Folkwang Universität der Künste, Quartier Nord, Raum 2.13.

Helmut Schweizer: Handlungen

Vom 22. Mai bis zum 5. Juni 2026 zeigt die Galerie 52 die Ausstellung »Helmut Schweizer: Handlungen. Actions«.

In den Jahren zwischen 1970 und 1976 arbeitete der Künstler Helmut Schweizer (*1946) an seiner Werkserie »Handlungen«, die sich nach ihrem Abschluss auf mehr als einhundert dreiteilige Sequenzen summierte. Sie alle zeigen ganz alltägliche Handlungsfolgen, wie man ein Ei köpft zum Beispiel oder einen Nagel in die Wand schlägt. In aller Einfachheit laden diese Bildfolgen dazu ein, in grundlegender Weise über unser Verhältnis zur Welt nachzudenken, wie wir sie formen und durch unser Tun verändern.

Besonders wichtig dabei ist, dass Schweizer bereits in den 1970er Jahren intensiv über die negativen Folgen solcher Einwirkungen nachdachte. Dieses ökologische Motiv hat Schweizers künstlerisches Werk seither tief geprägt. Im Jahr 1992 nahm er schließlich an der documenta IX teil. Während ihrer Entstehung sind Auszüge aus den »Handlungen« in zahlreichen Institutionen gezeigt worden, nicht allein in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern und zuletzt auch in Nordamerika und Asien.

Fünf Jahrzehnte nach ihrem Abschluss wird es Zeit, diese Serie in ihrem ganzen Umfang erstmals öffentlich vorzustellen. Die Ausstellung in der Galerie 52 wird hierzu die Gelegenheit geben. Ihr voraus ging eine intensive Arbeit im Archiv des Künstlers. Luis Lucyga und Steffen Siegel haben es seit 2023 gemeinsam mit dem Künstler gesichtet, digitalisiert und bearbeitet. Auf diese Weise wird die Ausstellung einen vollkommen neuen Blick auf die »Handlungen« ermöglichen und zu einer Wiederentdeckung einladen.

Begleitend zur Ausstellung, die von Luis Lucyga und Steffen Siegel kuratiert wird, ist im Verlag Spector Books Leipzig ein umfangreiches Künstlerbuch erschienen.

Die Ausstellung wird eröffnet am Donnerstag, den 21. Mai 2026, ab 18 Uhr. Der Künstler ist anwesend!

Alle Interessierten innerhalb wie außerhalb der Folkwang Universität der Künste sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Galerie 52, Quartier Nord, Martin-Kremmer-Straße 21, 45327 Essen. S Essen Zollverein-Nord oder Tram 107 Essen Zollverein

 

Jetzt bewerben!

Dich fasziniert die Auseinandersetzung mit einem Bildmedium, das wie kein zweites unseren Alltag prägt? Wir teilen diese Leidenschaft und freuen uns über deine Bewerbung!

Die Folkwang Universität der Künste in Essen ist die einzige Hochschule im deutschsprachigen Raum, an der die künstlerische und wissenschaftliche Beschäftigung mit der Fotografie in eigenen Studiengängen unterrichtet wird.

Die Studienplätze in den drei Studiengängen Fotografie (Bachelor of Arts), Photography Studies and Practice (Master of Arts) und Photography Studies and Research (Master of Arts) werden einmal jährlich ausgeschrieben und durch ein Aufnahmeverfahren vergeben, die stets im Frühjahr stattfinden. Die Bewerbungsfrist für die beiden künstlerischen Studiengänge (BA und MA) ist Mitte März, für den wissenschaftlichen Studiengang Ende Mai. Studienbeginn ist das kommende Wintersemester.

Vor einer Bewerbung empfehlen wir, für eine allgemeine Studienberatung und eine Mappenberatung zu den Lehrenden der Fachgruppe Kontakt aufzunehmen. Gerne beantworten wir alle Fragen! Ein Besuch auf der Zeche Zollverein im Quartier Nord ist jederzeit möglich!

Ganz besonders lohnt sich ein Besuch während des Studieninfo-Tags (Mitte Januar), während unserer jährlichen Ausstellungen »Stopover« im SANAA-Gebäude und »Photography Masters« im Museum Folkwang (beide ab Ende Januar) während unseres Rundgangs (Mitte Juli) und während der großen Absolventenausstellung »Finale« (Ende September).

Alle Informationen zu den Anforderungen in den Bewerbungsverfahren und ihrem Verlauf, zu den Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern sowie zu den genauen Terminen finden sich hier zusammengefasst.

Manifesta-Kuratorin Leonie Herweg zu Gast im Quartier Nord

Porträt: Simon Freund

Die Fachgruppe Fotografie der Folkwang Universität der Künste freut sich sehr, am 27. Mai 2026 die Kuratorin Leonie Herweg zu begrüßen. Sie ist Ko-Kuratorin der in diesem Jahr im Ruhrgebiet ausgerichteten Manifesta 16 und wird anlässliches ihres Besuchs bei uns im Quarier Nord über ihre Arbeit an dieser wichtigen Ausstellung berichten. Ihr Vortrag trägt den Titel »Exercises in Respect«.

Mittwoch, 27. Mai 2026, ab 18 Uhr, Raum 1.52. Alle Interessierten innerhalb und außerhalb der Universität sind herzlich willkommen!

n+1. Mehr als ein Bild

Sara Cwynar, Scroll 1, 2020 (Standbild), aus der Serie Marilyn, © Sara Cwynar, Image Courtesy Sara Cwynar und Cooper Cole, Toronto.

Bereits zum zweiten Mal nach 2022 haben wir die große Freude, in der Kunststiftung DZ BANK in Frankfurt am Main eine Ausstellung zu realisieren. Unter dem Titel »n+1. Mehr als ein Bild« haben Studierende des M.A. Photography Studies and Research, dem Master für Theorie und Geschichte der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste, im Wintersemester 2025/2026 gemeinsan mit Christina Leber, der künstlerischen Leiterin der Kunststiftung, und Steffen Siegel an dieser Ausstellung gearbeitet.

Gestapelt, gereiht, geschichtet: Das Serielle erscheint in der Kunst der Gegenwart in großer Vielfalt. Die Formel »n+1« drückt eine von Kunstschaffenden immer wieder verwendete Vielzahl von Einzelteilen aus, die sie zu einem Kunstwerk zusammenfügen. Oftmals existieren diese mehrteiligen Arbeiten in verschiedenen Versionen oder es werden ihnen weitere Teile zugeordnet, so dass ihre Kombinationen je unterschiedliche Wirkungen hervorbringen können. Dabei ergibt sich ein breites Spektrum von Gestaltungsformen, wie serielle Kunstwerke fruchtbar in Beziehung treten – als ein Objekt, bestehend aus mehreren Einzelelementen, oder als Bildpaar, Serie, Zyklus, Cluster oder Archiv. Auch inhaltlich verhalten sich sequenzielle Kunstwerke zueinander. Je nachdem, welche Kombinationen die Kunstschaffenden in Beziehung setzen, ergeben sich immer wieder andere Verbindungen und Lesarten.

Gezeigt werden Werke von Heba Y. Amin, Sara Cwynar, Katarína Dubovská, Dörte Eißfeldt, Jan Paul Evers, Philipp Goldbach, David Hockney, Sven Johne, Jürgen Klauke, Peter Miller, Loredana Nemes, Barbara Proschak, Adrian Sauer, Helmut Schweizer, Roman Signer und Sophie Thun.

Die kuratorische Arbeit an dieser Ausstellung umfasste die Auswahl der Werke, ihre komzeptuelle Einrichtung in der Ausstellungshalle der Kunststiftung, die Erarbeitung des begleitenden Katalogs und die Beteiligung am Vermittlungsprogramm. Beteiligt waren hierbei Fenna Akkermann, Greta Aufermann, Jan Borreck, Franziska Derksen, Jakob Fleischer, Hugo Höfler, Alexandre Kurek, Marie Laforge, Louisa Lahr, Annabella McNair, Selma Mierl, Pablo Plum, Charlotte Anna Rathmann, Annika Reinhard, Lara Sariaydin, Felix Schmale, Hannah Schuh, Ellena Stelzer, Paula Stilke und Alexander Tirel.

Die Vernissage fand statt am Dienstag, den 24. Februar 2026 ab 19 Uhr. Zur Eröffnung sprachen Ulrike Brouzi, Vorstandsmitglied der DZ BANK AG, Steffen Siegel und Christina Leber sowie Franziska Derksen und Felix Schmale.

Zu sehen sein ist die Ausstellung bis zum 23. Mai 2026 in der Kunststiftung DZ BANK am Platz der Republik in Frankfurt am Main.

 

 

Kritik

Rein theoretisch #6 Fotografierverbot

Dortje Fink und Julia Wolf, beide studieren an der Folkwang Universität der Künste im M.A. Photography Studies and Research, sprechen in der sechsten Folge ihres Podcasts »Rein theoretisch« über Fotografierverbote.

Was haben das Van Gogh Museum in Amsterdam, der Uluru in Australien, die Stadt Kyoto in Japan, aber auch die Herbertstraße in Hamburg, das Berghain in Berlin, New Yorker Gay Bars der 80er Jahre und Sicherheitsgebiete in Kriegszeiten gemeinsam? Spoiler: Sie stellen Orte dar, an denen es nicht gestattet ist zu fotografieren. 

Die Gegebenheiten, in denen sie uns begegnen, sind genauso vielseitig wie die Gründe für solche Reglements. Ob in Clubs durch das Abkleben von Handykameras, in Museen anhand von Hinweisen des Aufsichtspersonals oder an sakralen Orten nach dem unausgesprochenen Gesetz des gegenseitigen Respekts. Eines haben sie gemeinsam: Fotografie wird in all diesen Fällen als problematisch oder gar bedrohlich angesehen. Fotos, die aufgrund verschiedenster Verbote nicht existieren, lassen zudem ein spannendes Gedankenspiel zu. Welche Abbildungen werden in bestimmten Situationen antizipiert? Und welche negativen Auswirkungen könnten diese haben?

Fink & Wolf teilen in dieser Podcast-Folge ihre Gedanken zur gezielten Unterbindung privater Fotoaufnahmen und stoßen dabei an die Grenzen ihrer situationsbedingten Sinnhaftigkeit. Am Ende stellt sich die Frage ob wir aufgrund der allgegenwärtigen Kameranutzung vermehrt mit Fotoverboten konfrontiert werden sollten oder nicht.

Abrufbar ist die neue Folge, wie alle anderen auch, auf Apple Podcast und Spotify.
 

Rein theoretisch #5 Gelöschte Fotografien

Dortje Fink und Julia Wolf, beide studieren an der Folkwang Universität der Künste im M.A. Photography Studies and Research, sprechen in der fünften Folge ihres Podcasts REIN THEORETISCH über gelöschte Fotografien.

Mit der Zeit sammeln sich auf unseren Smartphones Massen an überflüssigen Fotografien an. Anhand ihrer zuletzt gelöschten Handyfotos reflektieren Fink&Wolf die heutigen Ansprüche an selbst geschossene Fotografien und aus welchen Gründen diese dann wieder gelöscht werden. Das gezielte Vernichten von belastendem Fotomaterial unterscheidet sich dabei klar vom versehentlichen Löschen visueller Erinnerungen.

Der Verlust bedeutender Fotografien war zur Zeit der analogen Technik schon allein wegen ihrer fragilen Materialität ein Risiko, wie Robert Capas Fotografien des D-Day in der Normandie zeigen. Jedoch sind private Handybilder als digitale Information ohne konkreten Bildträger ebenso leicht auszulöschen. Datenträger wie Floppy Disks geraten aus der Mode und werden unlesbar, JPEGs nutzen sich mit steigender Verwendung ab und enden als beschädigte Dateien. Auf der anderen Seite verdeutlichen Fälle wie der sogenannte Techno Viking, der in Berlin auf der Fuckparade gefilmt wurde, oder Plattformen zum Hochladen intimer Fotografien von Ex-Partner:innen, (die wir namentlich nicht nennen wollen, um solche Übergriffe nicht zu verstärken) wie aussichtslos der Wunsch nach Löschung sein kann. Katja Müller-Helle beschreibt mit dem Streisand-Effekt zudem, dass Bilder, die im Netz vermeintlich vom Löschen bedroht sind, umso mehr gespeichert und geteilt werden.

Ob heimlich, erzwungen, symbolisch oder versehentlich, gelöschte Fotografien sparen meist einen besonders interessanten Teil unserer Realität aus und stellen uns vor die Frage wie sehr wir unser Wissen darauf beschränken können, was für uns sichtbar ist.

Abrufbar ist die neue Folge, wie alle anderen auch, auf Apple Podcast und Spotify.

Rein theoretisch #4 Blickregime

Die vierte Folge befasst sich mit Blickregimen: In der Fachsprache werden Machtverhältnisse, die durch Fotografien entstehen, Blickregime genannt. Sexismus und Rassismus nutzen die objektifizierende Eigenschaft des fotografischen Mediums bis heute. Wie das Fotografieren die visuelle Wahrnehmung konstruiert und welche Rollenverteilung damit einhergeht, diskutieren Fink & Wolf anhand der Konzepte »Male Gaze« und »Colonial Gaze«. Die Vorstellung, dass Fotos die Realität abbilden, kommt dabei stark ins Wanken und führt zur Frage, welche Repräsentationen wir als »normal« empfinden und welche Bilder zur systematischen Diskriminierung beitragen.

REIN THEORETISCH ist ein neuer Podcast von Dortje Fink und Julia Wolf. Beide studieren an der Folkwang Universität der Künste im M.A. Photography Studies and Research.

Ab sofort abrufbar auf Spotify und Apple Podcasts.

Rein theoretisch #3 Bildgedächtnis

Die dritte Folge von REIN THEORETISCH handelt vom Bildgedächtnis: Fotografien sind Teil eines individuellen und kollektiven Gedächtnisses. Sie werden zu Bildikonen, die Menschen vor Augen haben, ohne sie zu sehen. Dabei spielen Medien eine entscheidende Rolle. Inwiefern Bilder unterschiedlich erinnert werden und gemeinschaftsstiftende Vorstellungen immer auch Menschen ausschließen, überlegen Fink&Wolf unter anderem anhand der fotografischen Inszenierung Marilyn Monroes, des Pressebildes »The Terror of War« von Nick Ut und der Ausstellung »A Series of Utterly Improbable, Yet Extraordinary Renditions« von Arthur Jafa.

Anders funktionieren detaillierte Bildbeschreibungen. Der sogenannte Alt-Text gibt Fotografien für sehbeeinträchtigte Menschen mit Worten wieder und lässt sie vor unserem inneren Auge sichtbar werden, ohne sie je gesehen haben zu müssen.

REIN THEORETISCH ist ein neuer Podcast von Dortje Fink und Julia Wolf. Beide studieren an der Folkwang Universität der Künste im M.A. Photography Studies and Research.

Ab sofort abrufbar auf Spotify und Apple Podcasts.

Rein theoretisch #2 Anonymisierung

Die zweite Folge von REIN THEORETISCH widmet sich eingeschränkt sichtbaren Bildern: Fotografien mit unkenntlich gemachten Ausschnitten betonen oft, was den Betrachtenden vorenthalten wird. Hierbei werden hauptsächlich Individuen anonymisiert, deren Privatsphäre in der Medienberichterstattung nicht verletzt werden soll. Bildredaktionen müssen so abwägen, ob das öffentliche Interesse an einem Geschehen oder das Recht am eigenen Bild überwiegt. Handelt es sich bei dieser Einschränkung auch um eine Form von Zensur?

Fink & Wolf spekulieren außerdem über die Verwahrung großer Fotoansammlungen und das darin liegende Gewaltpotenzial durch anonyme Porträtfotografien. REIN THEORETISCH ist ein neuer Podcast von Dortje Fink und Julia Wolf. Beide studierenden an der Folkwang Universität der Künste im M.A. Photography Studies and Research.

Ab sofort abrufbar auf Spotify und Apple Podcasts.

Rein theoretisch #1 Zensur und Content Moderation

Fotografien für die Ohren! REIN THEORETISCH ist ein neuer Podcast von Dortje Fink und Julia Wolf. Beide studieren an der Folkwang Universität der Künste im M.A. Photography Studies and Research.

Anhand von Themen, die den künstlerischen, angewandten oder privaten Bereich betreffen, überlegen Dortje Fink und Julia Wolf, wie Fotografien zum Erscheinen oder Verschwinden gebracht werden. Sie sprechen über Bilder, die nicht gesehen werden können, wollen oder dürfen – also aus den Augen in den Sinn. Der Intro-Song stammt von Hossein Mousavifaraz, ebenfalls Student in unserem Research-Master.

In der ersten Folge beschäftigen sich Fink & Wolf mit den Themen Zensur und Content Moderation. In diesen Fällen sind Fotografien zwar potenziell vorhanden, aber durch bewusste Regelungen nicht mehr zu sehen. Autoritäre politische Systeme scheinen unerwünschte Abbildungen ungehemmt zu zensieren, wie das Beispiel einer Fotografie-Ausstellung von Gundula Schulze Eldowy in der DDR zeigt.

Aber auch in Demokratien werden Bilder gelöscht bevor oder nachdem sie in Umlauf gebracht werden. Anhand von Content Moderation in Sozialen Medien stellt sich die Frage, ob hier auch von Zensur zu sprechen ist. Ist Zensur immer etwas Schlechtes oder ist sie heute eine Notwendigkeit zum Schutz vor traumatisierenden Bildern in digitalen Netzwerken?

Ab sofort abrufbar auf Spotify und Apple Podcasts.

Folkwang Spricht! Von der Welt entkoppelt – KI generierte Porträts

Direkt zum Podcast!

Das fotografische Porträt eines Menschen, der nie existiert hat? Was zunächst widersprüchlich erscheint, ist durch ein neues technisches Bildgebungsverfahren möglich. Die künstliche Intelligenz StyleGAN2 ist in der Lage, überzeugende menschliche Gesichter zu errechnen. Wie werden sie produziert und wie können sie mit dem Fotografischen in Beziehung gesetzt werden?

Mit dieser Frage beschäftigen sich die Master-Studierenden Paul Werling (Photography Studies and Research), Yannick Ebling und Elena Kruglova (Photography Studies and Practice) in diesem Hörbeitrag aus der Reihe »Folkwang Spricht!«. Dafür interviewten sie die Wissenschaftler:innen Franziska Barth, Roland Meyer und Steffen Siegel.